REISEBERICHT - September 2003

Zurück auf dem Boot. Es beginnt eine Herrliche Zeit, nochmals im Gebiet der Madalena – Inseln zwischen Korsika und Sardinien.

28.08.03

Um 1100 steige ich ins Taxi am Flughafen in Olbia, um mich zum Hafen von Rotondo im Norden Sardiniens  chauffieren zu lassen. Francois ist eben noch dabei, die letzten Ecken auf dem Boot zu reinigen. Ich kuck erst mal einige Minuten vom Steg aus zu, bevor er mich entdeckt und in ein Hurragebrüll ausbricht. Die Wiedersehensfreude ist goss, denn er hat eine ganzen Woche lang alleine das Schiff hüten müssen. Vor der Abreise hatte ich noch eine Liste mit dringendsten Unterhaltsarbeiten übergeben, die er getreu abgearbeitet hat. Abends gönnen wir uns herrliche Spagetti mit Meeresfrüchten, einen riesigen Eisbecher und, wie könnte es auch sein, einen guten Wiedersehensdrunk

 

29.08.03

Wir bereiten das Schiff auf den nächstens kommenden Besuch vor. Mittags laufen wir aus, nachdem ich die Rechnung für die eine Hafenwoche mit 1400 Euro beglichen hatte. Ich kann mir vorstellen, was so die grösseren Schiffe, zum Teil mit 30 Meter Länge bezahlen müssen, wenn wir mit unserer, sich in diesem Chiqui-Miqui- Hafen schon sehr bescheiden ausnehmenden Amel 200 Euro pro Nacht bezahlen müssen. Mindestens ist dabei Strom und Wasser inbegriffen. Der Wasserverbrauch in diesem Hafen ist enorm, denn jeder der da liegt, putzt sein Schiff, oder das vom Boss, von früh bis spät, als ob es nichts Schöneres als Schiffsputzen gäbe. Komischerweise sieht man nur Männer putzen. Scheinbar können Frauen nur Wohnungen putzen. Schade! Am Abend setzen wir den Anker wieder in der gleichen Bucht, in der ich die Crew für den    Businesstrip verlassen hatte.  Nachts frischte der Wind unheimlich auf und die Wellen beuteln das Schiff dermassen, dass ich, seit einer Woche an Hotelbetten gewohnt, kaum mehr richtig liegen kann. Doch der Morgen kam wie jeden Tag.

 

30.08.03

Heute kommen Ruth und Peter ( Meine erste Exfrau und ihr Mann ) an Bord. Wir holen sie      in Porto Rotondo an der Dieseltankstelle ab und motoren um das Kap zu einer kleinen Bucht, die wir Vorsorglicherweise nachmittags erkundet hatten. Wir wollten gute Menschen sein und unseren Gästen nicht schon  in der  ersten Nacht das Grausen auf dem Schiff beibringen. Also steuerten wir langsam und bedächtig in besagte Bucht ein. In der Abenddämmerung sah aber alles irgendwie anders aus und wir kamen viel zu weit  hinein. Dass gleich nach dem Anker-Setzen noch der Wind um gute 30 Grad drehte, tat dann noch den Rest zum totalen Vergnügen. Bum, Bum, Bum… Wir touchierten den Grund bei jeder kleinsten Welle.  Aber, wir hatten gar nicht vor zu Ankern, sondern wollten uns mit einer Leine vorne und einer Leine hinten so zwischen die Felsen binden, dass wir ruhig schlafen können. Also, meinem Vorschlag folgend (allerdings zähneknirschend), setzt sich Francois ins Dingi und rudert mit der langen Leine und einem Stück Kette ans Land. Genauer gesagt, zu den nächsten Felsen. Warum er so gar nicht erfreut über seine neuste Aufgabe war, habe ich verstanden, als ich ihn an den Felsen klettern gesehen habe. Ich hatte gänzlich vergessen, dass er gar nicht schwindelfrei ist und sich somit auf den Felsen eher wie ein gestrandeter Seelephant den wie ein flotter schweizerischer Alpinist bewegte. Die zweite Leine, hinten, musste ich dann wohl oder übel selber an Land rudern. Nachts ist es schwer Distanzen zu schätzen, so dass ich dann auch kurz vor den Felsen wie ein Weltmeister gegen Wind und Strömung anruderte, wegen der zu kurzen Leine allerdings ohne die so dringendst benötigten Felsen zu erreichen. Mit einem kräftigen Ruck knallte ich dann gegen das erste Gestein, als Francois endlich die Leine verlängert hatte. Es war schwierig, einen geeigneten Fels zu finden, an dem ich die Leine mit Kette befestigen konnte. Endlich sass alles fest. Peter, der bis anhin nur mit gossen Augen zugekuckt hatte, wollte sich nun auch nützlich machen und wickelte die Heckleine um die Winsch und, oh Gott vergelte es ihm, auch auf den Elektroknopf drückte. Ein fürchterlicher Knall in der schon fortgeschrittenen Abenddämmerung und unsere Winsch war zur Sau. Winschen mögen es nicht, wenn bereits eine Leine um sie gewickelt ist und dann noch eine zweite dazukommt. Mit Hilfe einer Schlaufe in der unteren Leine, reissen sie dann die halbe Mechanik kaputt. Und genau das ist geschehen.  Als dann endlich das Boot schön zwischen die Felsen gespannt und mit genügend Wasser unter dem Kiel dalag, wusste Peter nicht mehr, wie sich zu entschuldigen und Ruth fragte mal so ganz nebenbei, ob man denn öfters so „Ankern“ gehe, und ob es denn nicht vielleicht einfacher sei sich in einen Hafen zu legen. Bald aber war die fast zwei Stunden dauernde Vorstellung zu ende und wir konnten ans Nachtessen denken. Ein Gedanke, der Peter wieder komplett ins Lot brachte. Während dem Essen, wurden wir des öftern „geschaukelt“ den gegen die  See war unsere Bucht offen. Wir vermuteten, dass die Wellen von den grossen Fährschiffen verursacht wurden und an unserer Unruhe schuld waren. Feucht-fröhlich beendeten wir unseren Abend und feierten das Wiedersehen. Ein Skipper geht nie zu Bett, bevor er nochmals eine Runde auf dem Schiff gedreht hat. Ich lud Peter dazu ein, denn ich wollte ihm auch den grossen Handscheinwerfer demonstrieren, denn ich war stolz auf dieses in die Ferne leuchtende Gerät! Ich erstarrte fast zur Salzsäule, als ich die hintere Landleine mit dem Scheinwerfer versuchte zu orten. Es gab keine!  Also, fing ich am Boot, am Anbindepunkt zu suchen. Da war sie, nur hing sie einfach schlapp ins Wasser. Kein Zug drauf. Keine langen Worte. Die Leine ist über die Felsspitze gerutscht und ins Wasser gefallen. Keiner hat’s gemerkt. Wir hatten Glück, dass der Wind nicht gedreht hat. Badehose, ins Dingi mit einer neuen Leine, klettern wie ein Affe und das Boot war wieder sicher angebunden. Die Nacht war dann auch OK. Ruth meinte nur, es gäbe wohl hier in der Gegend viele Fähren!

 

01.09.03

Kreuz und Quer zwischen den Inseln von Madalen durch in eine Bucht, in der es mehr Windsurfer gab als sonst auf der Welt. Bei Amel habe ich angerufen und neue Ersatzteile für die Winsch bestellt. Provisorisch konnte ich  mit meinen Bordmitteln die Winsch soweit reparieren, dass wir wenigstens damit segeln konnten. Auch Schlosser ist ein Beruf, den man auf dem Schiff beherrschen muss

 

02.09.03

Bei Windstärke 6 und bei Wellen von bis zu 2 Meter Höhe steuern wir die Insel Cavallo, vor Bonifacio an. Es ist die schönste Bucht, die wir bisher gesehen haben. Türkis Wasser, Traumvillen, Felsen wie auf den Seychellen. Super !! Danach Weiterfahrt mit noch etwas grösseren Wellen  bis Bonifacio. Dort angelangt, das obligate Bier, und wieder Wildschwein nach „Korsischer Art „. Bonifacio ist auch das zweite Mal noch genauso faszinieren, nur wesentlich günstiger und ruhiger. Die Urlauber aus Italien und Frankreich sind weg, jetzt können wir es wesentlich besser geniessen.

 

03.09.03

Heute segeln wir über 40 Seemeilen. Zurück in die Bucht hinter den Fährhafen (Pizzabucht von uns genannt ). Es ist ein Bilderbuchsegeltag. Einziger Stress, als wir mitten in eine Regatta geraten und uns zwischen den verbissen kämpfenden Booten durchschlängeln müssen, ohne einen zu behindern

 

04.09.3

Putztag, Fahrt zurück nach Rotondo, wo am Abend unsere Frauen an Bord kommen. Wir entscheiden uns eine Nacht im Hafen zu bleiben, denn der Preis ist seit letztem Wochenende um die Hälfte reduziert. Von Amel habe ich die Ersatzteile bekommen und stelle die defekte Winsch wieder in Stand. Der „Service après vente „ bei Amel ist einfach Klasse.

 

05.09.03

Bewölkt, ein ganz neues Wettergefühl. Wir laufen aus und gehen nördlich in die Bucht neben Porto Cervo. Auch dort gibt es Traumvillen und eine Szenerie, wie in einem kitschigen Hollywoodfilm. Abends und nachts regnet es. Mein erster Regen seit wir in La Rochelle losgefahren sind. Es wird abends kühler, Zeit weiter zu ziehen und südlichere Gegenden aufzusuchen. Morgen geht die Reise weiter.

 

06.09.03

Vormittags verholen wir in den Hafen von Cervo  wo uns Ruth und Peter verlassen. Wir hatten eine super Segelwoche. Nun wollten wir unseren Frauen auch noch das schöne Gebiet um die Madalena –Inseln zeigen. Also kreuzten wir zwischen den Inseln wieder gegen Norden. Späteren Nachmittag versuchten wir wieder einmal die Anker in der Bucht von Porto Pozzo zu legen. Nach einem ersten misslungenen Versuch, setzte Rita das Boot auf eine Sandbank, von der wir trotz  Motor nicht mehr runterkamen. Erst als wir alle Segel gesetzt hatten und zusätzlich das Bugstrahlruder zu Hilfe nahmen, gab es ein Ruck und wir kamen wieder frei. Danach konnten wir dann die Anker setzen und sie gruben sich fest in den Grund. Es ist ein Teufelsding mit diesen Anker. Sowie der Boden mit Seegras bedeckt ist, haben wir kaum eine Chance, die Anker festzukriegen.

 

07.09.03

Die abendliche Einfahrt in Bonifacio war wieder genauso beeindruckend wie die beiden Male zuvor. Platz zum Anlegen gab’s nun genügend und das Wildschwein war wieder genau so gut wie die beiden Male zuvor. Nun war aber genug Wildschwein gegessen.

 

08.09.03

Ab heute wollen wir möglichst schnell Richtung Süden. Das Wetter ist nicht mehr so schön und es ist merklich kühler geworden. Wir zielen  Nordsardinien an. Schöner Wind und gar nicht allzu viel Welle. Am Abend landen wir im Hafen von Castelsardo. Ein von weitem schön aussehendes Dorf. Nur leider ist es aus der Nähe betrachtet, eher lausig.

 

09.09.03

Bei relativ ruhiger See überqueren wir den Golf von Asinara. Plötzlich kommt der Wind auf und bläst von allen Seiten. Wir schauen uns um und entdecken nördlich von uns eine Windhose, die  als dunkelgraue Säule aus dem Meer bis in die Wolken ragt. Wir beobachten das Schauspiel bis sich das Wetterwunder im Osten verliert.  Nach kurzer Zeit meldet Therese ganz aufgeregt, dass gleich neben uns sich eine neue Windhose bildet. Da in solchen Windsäulen die Windgeschwindigkeiten bis zu 200 Km/H betragen können, sind diese für Schiffe äusserst gefährlich. Die Entscheidung ist schnell gefällt, Alle Segel runter und mit vollem Motor ab und ausser Reichweite kommen. Die Säule rast schliesslich gerade so ungefähr 200 m an uns vorbei.  Eigenartigerweise ist kurz danach der Wind stark abgeflaut und die Wellen verschwunden. Für mich ist es nun Zeit wieder einmal mein Glück beim Fischen zu versuchen. Und wie ich Glück habe !  Plötzlich klingelt es an der Fischerrute, die sich auch komplett durchbiegt. Ich bin mit zwei Sprüngen am Heck und leiere die Leine auf. Am Ende hängt ein wunderschöner Bonito  von 50 cm Länge. Zwei Schläge ins Genick mit dem Schlagstock und das Vieh bewegt sich nicht mehr. Später nehme ich den Fisch aus, bereite ihn vor und die beiden Frauen richten damit ein köstliches Mahl her.  Ab jetzt, endlich nach über 8000 Seemeilen Angelhaken hinterher ziehen, beginnt eine neue Ära. Nun werde ich wöchentlich einen Fisch fangen! (Ich war schon immer ein Optimist).

 

10.09.03

Heute ist frühe Abfahrt angesagt. Wir wollen durch die Passage de Fornelli fahren, und das bei der in der Frühe  erhofften ruhigen See. Diese Passage ist extrem schwierig, selbst bei gutem Wetter und ruhiger See, denn die Wassertiefe beträgt am Scheitelpunkt nur gerade 2.90 Meter und die Breite zwischen den Felsen beträgt gerade etwa 10 Meter. Mittels Landmarken muss  fast auf den Zentimeter genau Navigiert werden. Langsam fahren wir in die Passage ein. Kein Hauch von ruhiger See. Mit dem Westwind kommen Wellen von bis 3 Meter Höhe auf uns zu und wir müssen genau Gegenanhalten. Francois ist am Steuer und ich beobachte die Landmarken. Therese schaut auf den Tiefenmesser und Rita hält nach Felsbrocken unter Wasser  Ausschau. Rauf und runter.  Mit voller Motorenkraft  pflügen wir uns durch die enge Passage. Eine  über 3 Meter hohe Welle trifft uns genau auf dem Scheitelpunk der Passage. Der Tiefenmesser springt auf 0 Meter unter dem Kiel. Vollgas. Sofort steigt der Tiefenmesser auf 3 Meter, 5 Meter 10 Meter. Wir sind durch!!  Mein Puls ist auf 180. Wir haben es geschafft. Dies war, der Sturm vor Gibraltar ausgenommen, die heikelste und schwierigste Situation auf unserer Reise.  Glücklich über die gelungene Passage setzen wir die Segel und lassen uns durch die 2 bis3 Meter hohen Wellen mit angenehmem Wind nach Süden tragen.  Abends legen wir in einer Bucht hinter dem Cap von Caccia eine Landleine und einen Heckanker, nachdem wir wieder mal kein Glück mit Ankerlegen im Seegras hatten.

 

11.09.03

Nach herrlicher Fahrt bei Wind von 20 - 25 Knoten und Wellen von 2,5 bis 3 Metern Höhe  erreichen wir am späten Nachmittag  San Giovanni Sinis  in der Bucht von Oristano. Kaum geankert, (diesmal hat’s gleich das erste mal geklappt) fallen wir ins Bett, denn die 50 Seemeilen des heutigen Tages mit dieser hohen See, macht jeden Seemann müde. Doch bleibt ein Lächeln auf den Lippen, denn heute haben wir die ganze Zeit zwischen 8 und 9 Knoten auf dem Fahrtenmesser gehabt und einmal, ein Schrei aus dem Herzen, wir haben die magische Grenze von 10 Knoten knapp überschritten.  Eine alte Ruinenstadt aus den Zeiten der Römer direkt vor uns am Ufer lässt die ganze Szene wie in eine Theaterbühne erscheinen. Leider ist das ganze Gebiet abgesperrt, so dass uns nur die Betrachtung vom Boot aus bleibt.

 

12.09.03

Während den beiden vor uns liegenden Tagen  ziehen wir durch. Noch immer macht die hohe See zu schaffen, der Wind jedoch ist  verschieden, so dass wir einen Teil per Motor fahren.  Zwischenzeitlich  streikt unser Generator, mittels Manual und den von Amel bereitgestellten Ersatzteilen gelingt es mir nach einigem Grübeln, den fehlerhaften Salzwasserimpeller zu ersetzen, und siehe da, der Generator liefert wieder Strom!

 

13.09.03

Abends erreichen wir unser Zwischenziel an der Südspitze von Sardinien. In Cagliari, im Scheitel der Bucht und nachdem wir an der grossen Ölraffinerie vorbei und zwischen den vor Anker liegenden  Tankern durchgekreuzt sind, finden wir einen Platz im Hafen von Su- Siccu, gleich neben den Fischerbooten. Der herzliche Empfang der Hafenmannschaft lässt fast vermuten, dass man doch eher selten Schweizer hier antrifft. Leider ist das Wasser im  Hafen nicht sauber und gleicht eher einer Öllache, so dass man fast vermuten könnte, dass Ölsardinen in diesem öligen Gewässer in Sardinien ihren Ursprung haben.

 

14.09.03

Wir entscheiden uns, hier ein paar Tage zu verweilen. Therese will dann von hier aus ihre Rückreise antreten, bevor wir weiter nach Sizilien ziehen. Wie gut wir entschieden haben zeigte sich an den folgenden Tagen, als wir nämlich nachts durch das liebliche Geräusch von Regentropfen auf dem Deck sanft aus dem Schlaf geweckt wurden. Wie herrlich, sich morgens nochmals zu drehen und die Uhr nur so aus verstecktem Winkel zu betrachten, sich nochmals umzudrehen und wegen dem Regen als Grund einfach eine Stunde länger liegen zu bleiben!  Nach dem Regen wird das Boot so richtig überholt. Reling putzen, Leinen Waschen, alles schmieren, ölen und die gesamte Mechanik  überprüfen und nicht zuletzt, endlich auch die Holzteile mit Teaköl zu tränken. Innen bringen die Frauen die Räume auf Vordermann. Danach marschieren wir noch in die Stadt, eine herrliche, leider etwas ruinenhafte Stadt, der man den Glanz der alten Zeit noch ansieht. Wir wollen ins Castello, ganz Oben. Da bis dahin der Weg weit ist entschliessen wir uns, den Bus zu nehmen. Nach kurzem Warten an einer Haltestelle, kommt  dieser dann auch und wir steigen ein. Auf meine Frage, was die Fahrt den koste, meldet der Fahrer, dass wir Tickets hätten mitbringen müssen. Mit allen Vieren und einigen Brocken italienisch versuchte ich herauszufinden, wo man dann solche Tickets besorgen könne. Dem Fahrer war die Unterhaltung scheinbar unangenehm, und er zeigte mir unmissverständlich an, wir sollen uns setzen und auch so, ohne Tickets mitfahren. Geld wollte er keines anrühren, er tat so als wäre das etwas Unanständiges. Auf Befehl setzten wir uns und liessen uns direkt bis ins Castello bringen. Ein herzliches „ Gracias „ und „ Arrivederchi “ hat er dann doch verdient. Später abends wird so richtig italienisch gegessen in einem lokalen Restaurant. Nur wieder einmal typisch schweizerisch, wir haben um Acht einen riesen Hunger, sind dann auch rechtzeitig in der Kneipe, und wie wir fertig sind, kommen die Italiener und füllen die Lokale. Wir, müde vom Tag, legen uns schlafen und hören der plärrenden Musik zu, die noch bis in die frühen Morgenstunden aus irgendeiner nicht allzu weit weg liegenden Disco dringt.

 

15.09.03

Heute ist Einkaufen angesagt. Francois und Therese  gehen zum Reisebüro um den Rückflug zu buchen. Ein freundlicher Tankwart am Hafen erklärte mir wo der  Supermarkt ist.  Gerade so 200 Meter sei es nur. Italiener müssen alle Läuferdiszipline bei den Weltmeisterschaften gewinnen, denn es waren keine 200 Meter, eher 3  Kilometer. Dennoch, schwer beladen arbeiteten Rita und ich uns zum Boot zurück. Francois und Therese kamen auch gerade noch rechtzeitig, um vor dem grossen Gewitter und der damit verbundenen Regenzeit beim Boot zurück zu sein. Wir bauten unser Winterzelt (Winterkabine über dem Cockpit) auf. Wollten wir doch in warmen Gegenden Segeln. Die Europakarte wird konsultiert und wir entscheiden, dass wir über Sizilien direkt nach Griechenland fahren. Die Kroatischen Inseln können wir dann nächstes Jahr besegeln, wenn’s wieder etwas wärmer ist.

 

16.09.03

Regen, Regen, Regen,

Das Wandern ist des Seglers Lust…  In die Stadt, zurück aus der Stadt, jedes Mal so gegen 5 Km……..Zwischendurch bei einem kurzen Regenunterbruch wird am Schiffe gearbeitet. Das Teakholz ist ausgebleicht und bedarf frischem Teaköl, Rostflecken am Metall müssen entfernt werden, die technischen Anlagen im Motorraum werden alle überprüft usw.

 

17.09.03

Besuch der Altstadt. Ladenbummel, (oh wie ich das liebe !!!). Ein schönes Bierchen so hin und wieder Mal, ein gutes Cellati  usw, usw , bis es Abend wird, dann  Essen in gutem Italienischem Restaurante und weiter einfach die Zeit verstreichen lassen.

 

18.09.03

Das Schiff wird für die Abfahrt vorbereitet. Das Winterzelt eingepackt und die Hafengebühr, ganze 100 Euro für 5 Tage (kein vergleich zu den 200 / Tag im Norden der Insel ). Pünktlich um 1100 kommt das Taxi und holt Therese ab. Sie hat eine Bahnkarte 1.Klasse  von Cagliari  bis Olbia für ganze 20 Euro ! ( Müssten sich die Deutschen und Schweizer Bahnen mal merken !). Wir machen Leinen Los und ab geht’s, Richtung Süden , nach Sizilien. Kein Wind !!  Motor, Motor, Motor. Wir profitieren , wenigstens unseren Wasservorrat aufzufrischen. Späten Nachmittag, erinnert mich Rita, dass heute unser Hochzeitstag sei. Blöd, hier mitten im Meer kann man nicht einmal Blumen kaufen !!  Mitten in der Nacht, sehen wir auf dem Radar dass sich vor uns ein Unwetter zusammenbraut.  Blitz und Donner sind der Todfeind jedes Seglers, und besonders der Bordelektronik. Wir entschliessen uns, um 90° zu wenden und das Gewitter zu umfahren.  Dies gelingt mehr und weniger, so dass wir keine direkten Blitzeinschläge um uns herum abbekommen. Danach geht’s weiter, Wind kommt auf und die Segel werden gesetzt. Beim Einziehen der Angelleinen, wird mir klar, warum wir keinen Fisch an der Leine haben. Der Angel ist weg. Francois meint nur, er hätte es mal klingeln gehört, wollte aber nachts nicht nachsehen. Schade um den Fisch, und bedauerlich, falls er nun sein Leben mit einem Angelhaken an der Schnauze verbringen muss. (Falls Fische auch Küssen, dann ist er besser dran wenn er ein Mönchfisch ist).

 

19.09.03

Bereits um 0600 erreichen wir die erste, Sizilien Vorgelagerte Insel, doch der Empfang mit Regen ist nicht besonders freundlich. Um 1400 legen wir bei der grössten der Ägadischen Inseln in Favignana im Hafen an. Das erste Mal auf unserer Reise, mit Buganker und Heckleinen. Das Städtchen ist bekannt für seine Geschichte mit Thunfischfang. Alte, ausgediente Fabrikhallen zeugen von dieser Zeit anfangs des 19.Jahrhunderts. Abends gibt es Thunfischsteak, göttlich.

 

21.09.03

Die Reise geht weiter gegen Süden. Leider lässt uns der Wind im Stich. Wir motoren……

Kurz vor der Hafeneinfahrt von Palermo, unserem Tagesziel, fährt so ein bedeppter Italiener mit seinem Furzmotorböötchen so knapp hinter uns durch, dass danach mein Liebligsfischköder von der Leine gerissen ist. Hoffentlich hat sie sich bei ihm im Motor so verwickelt, dass er stehen bleibt. (Man wird so richtig böser Mensch in einem solchen Falle).

 

22.09.03

Wir mieten ein Auto und machen einen Landausflug. Unter anderem zu der Grabstätte Segestra, wo die alten Griechen Tempel und Theater gebaut hatten. Danach eine kleine Kreuzfahrt mitten durch Sizilien, ein sehr schönes, anmutiges Landstück. Irgendwie ist Sizilien schön und anmutigend, so ganz anders als der erste Eindruck in Palermo. Palermo ist eine Stadt, mit einem alten Kern, voll von schmalen und schmalsten Gässchen. Alles  leider dem Zerfall nahe, trotzdem bewohnt. Die alten Kirchen und Denkmäler, im besonderen die Kathedrale sind eine Wucht. Hier könnte man einen Krimi filmen. Leider ist die ganze Stadt eine einzige Müllhalde und auch der Hafen stinkt, denn das Wasser steht wie in einer Kloake.

 

23.09.03

Wir wollen wieder weg. Gemäss unserem Hafenbuch haben wir an einem „ freien Platz „ angelegt, wo auch kein Wasser und kein Strom angeboten wurden. Also legten wir gleich in der Früh los und nahmen Kurs auf die Liparischen Inseln. Nach gut einer halben Stunde bemerkten wir ein Motorboot, das direkt auf uns zusteuerte. Als dieses neben uns auf gleicher Höhe fährt, nehmen wir die Geschwindigkeit zurück, so dass wir uns näher kommen.  Zwei freundliche Italiener erklären uns, dass wir den Platz verlassen hätten, ohne zu bezahlen. Auf meine Frage, ob denn diese Plätze nicht Gebührenfrei seien, wie im Buch beschrieben kam nur ein Kopfschütteln zurück, mit der Aufforderung, 80 Euros, für die 2 Nächte in einer Kloake, hinüberzureichen. Dies geschah dann auch mittels einem Bootshaken und daran befestigtem Putzeimer. Hätte doch dieser Tölpel, der uns beim Ablegen zugekuckt hat auch nur etwas gesagt!  Nanu, wir waren 80 Euro los, und zwar ohne Quittung. Wir wollten es ja nicht noch mit der Mafia zu tun bekommen. Nachmittags fing ich meinen 2.Fisch, ein gleicher Bonito, nur etwas kleiner. Francois schaute schon ganz düstern aus der Welt, mag er doch diese Fische nicht besonders. Er hätte lieber einen Seeteufel oder Sole. Nur die beissen bei mir nicht an. Aller guten Dinge sind drei ! Also hatte ich kurze Zeit danach nochmals einen Fisch an der Angel, nur leider hat der beim reinziehen kurz  gezuckt und sich dann mit einer Hasenscharte verabschiedet. Schade, doch ich glaubte schon, dass mir ab nun Petri Heil blüht. Abends legen wir in einer Bucht an der Insel Alicudi an. Das Wasser ist auffallend klar und riecht gut

 

24.03.09

Von Alicudi ziehen wir nach Filicudi, an interessanten Stein und Felsgebilden vorbei. Der Höhepunkt ist der 85 Meter hohe Obelisk. Herrlich sauberes Wasser und Sonnenschein. Es fehlt nur der Wind zu unserem Glück. Wir motoren, motoren, motoren……..

 

25.09.03

Ganz nahe fahren wir am Vulkan „ Stromboli „ vorbei, beobachten die hin und  wieder in den Himmel schiessenden Rauchwolken und die an den Hängen herunterkollernden Lavasteine, die zischend ins Meer stürzen. Es ist ein echtes Schauspiel. Wir umrunden die Insel und fahren nach Lipari, auf der nächsten grösseren Insel. Dort legen wir an und besuchen abends das Städtchen zum obligaten Bier.  Auf dem Weg nach Lipari hat uns ein Italienischer Polizeihubschrauber besucht. Er kam aus dem Nichts, umrundete unser Boot 2 mal in einem Abstand von knapp 50 Meter, dann erwiderte er unseren Gruss und zog von dannen.

 

26.09.03

Heute ist ein besonderes Highlight auf dem Programm. Baden im Schlamm (so genannt Fango) auf der Insel Vulcano. Schon bei der Anfahrt zu Hafen, begann es allmählich nach faulen Eiern zu stinken. Je näher wir kamen umso intensiver wurde der Geruch. Nachdem wir angebunden hatten, legten wir uns nur wenige Meter neben dem Hafen in eine Brühe, die mehr einer Zementschlämme glich als gesundendem Heilwasser. Und so war meine dunkle Vorahnung. Nach dem Schlammbad wusch man sich im Meer, wo teilweise das Wasser zu sprudeln schien. Es  kamen heisse Dämpfe aus der Erde und wehe, man sass gerade so auf einem Loch, wenn der Teufel spuckte!  Eine kleine Vorahnung zu der Hölle! Nach dieser Prozedur motorten wir gleich weiter zum Italienischen Festland, wo wir hofften etwas schönes anzutreffen. Gefehlt ! Wir fanden keinen Hafen, keine Bucht und ankerten vor einem verlassenen Sandstrand. Die Schaukelpartie war eröffnet und auf bessere Zeiten konnten wir nur hoffen.

 

27.09.03

Weiter, weiter… Um 0900 lichteten wir schon den Anker, nachdem sowieso keiner richtig geschlafen hatte. Durch die Strasse von Messina. Ein schöner Anblick. Imposant, Viele Fähren und Grosschiffe, dazu kleine Fischerböötchen und wir mitten drin. Gut Zielen, und durch. Danach öffnet sich die Meerenge und es wird weniger hektisch. Gott war uns gefällig, Wir haben teilweise zwischen 5-6 Schiffen durchmanöverieren müssen , dafür bescherte uns der Seegott danach plötzlich Wind und erlaubte uns den Motor auszumachen. Herrlich wieder einmal, nach fast einer Woche wieder das Bewusstsein, dass man ein Segelboot gekauft hat.                Doch es gibt neue Überraschungen. Der Hafen, den wir ausgedeutet hatten, sowohl auf der Karte als auch im Hafenbuch, gibt es nicht !  Wir kreuzen 2 Mal die Küste ab und überprüfen die Position mittels 3 GPS Geräten. Den Hafen gibt es nicht ! Vermutlich so eine bekannte Mafia-Perle, in den Büchern der EU-Finanzierungen ! Also, nochmals eine Strecke, bis zum nächsten Hafen. Es wird schon langsam dunkel. Auch den gibt es nicht !   Doch scheinbar wurde an diesem Projekt einmal gebaut, Unterwasser, was wir bad schmerzlich erfahren müssen. Beim einfahren auf einen Ankerplatz, bei einer Wassertiefe von 1,7 Meter unter dem Kiel, schreit Francois plötzlich  „Achtung „ ohne Anweisung reisse ich das Ruder nach einer Seite, doch zu spät, einige Sekunden danach macht unsere Amel einen urplötzlichen Stop und verneigt sich ehrwürdig. Wir sind auf irgend etwas unter der Wasseroberfläche aufgelaufen, doch gleich wieder frei geschwommen. Vermutlich haben wir eine Unterwasserkonstruktion des „Phantomhafens“ getroffen. Gott sei Dank, waren wir beim Ankermanöver und somit nicht schnell, aber geknistert und geknattert hat es trotzdem. Francois ist fast vorne über die Reling gesaust und Rita hat es längs auf dem Seitengang hingelegt. Zum Glück keine schlimmeren Verletzungen und auch das Boot hat es scheinbar recht gut überstanden. Morgen früh werde ich wider einmal tauchen.

 

28.09.03

Mir steht fast das Herz still, Gleich in der Früh bin ich mit der Tauchmontur ins leicht trübe Wasser eingetaucht, habe den Kiel unten beim Ballast inspiziert und ausser ein paar kleinen Kratzern nichts bewegendes entdeckt. Doch beim hochgehen entdecke ich ein klaffendes Loch im Kiel, knapp unter der Wasserlinie. So wie es aussieht haben wir eine eckiges Fundament genau mit Spitz voran in den Kiel gerammt. Der Entscheid ist schnell gefasst. Weiterfahren und in die nächst mögliche Werft. Das Boot muss raus aus dem Wasser, da sonst das Wasser in das Kunststoffgewebe eindringt und bleibenden Schaden zufügen kann. Wir konsultieren das Küstenbuch und finden einen Hinweis auf einen Hafen mit Werft und 50 to Kran. Wir segeln los und ziehen 29 Stunden durch. Der wind war äusserst günstig, wir konnten mit vollen Segeln und beinahe 8 Knoten bis zum nächsten Morgen durchsegeln. Ausser einige Regenschauern und kleinen Gewittern keine besonderen Ereignisse. Wir hoffen nur, dass es diesen Hafen dann auch wirklich gibt. Auf Überraschungen in Süditalien sind wir nun bereits gefasst.

 

29.09.03

Die Ereignisse Überschlagen sich. Erstens finden wir den Hafeneingang kaum. Mittels der Elektronik können wir den Hafeneingang zwar gut darstellen, müssen aber mit Argusaugen den winzig kleinen Zugang zu einem Fluss mitten in einem lang gezogenen Sandstrand erspähen. Im Hafenbuch ist vor der Mündung eine Sandbank eingezeichnet. Wir pirschen uns äusserst langsam zur Zufahrt hin. Dort entdecken wir rote und grüne Markierungen, seitlich der Flussmündung. In keinem Dokument sind diese Boyen markiert. Wir folgen diesen Markierungen. Nachdem wir vergeblich versucht haben, mit dem Hafenmeister über Funk Kontakt aufzunehmen, hat es mindestens mit dem Handy geklappt. Man bestätigt uns, dass wir einfahren können. Also, langsam den Boyen entlang, immer schön in der Mitte, denn der Tiefenmesser klettert langsam aber sicher solange, bis wir bei 20 cm dann doch irgendwie mitten in der Zufahrt stillstehen. Von weitem sehen wir ein kleines Motorboot auf uns zusteuern, also warten wir erst mal ab. Der „ Lotse „ dirigiert uns von der Sandbank herunter und führt uns mit einer Schlangenlinie sicher in den Hafen. Der Fluss, Zugang zum Hafen, sei momentan versandet und wird eben ausgebaggert, so wird uns erklärt. Nach 2 Stunden Warten, verholen wir das Schiff unter den Kran. Wir kucken zu, wie die Werftarbeiter sehr professionell das Boot aus dem Wasser heben. Erst jetzt können wir den Schaden richtig betrachten und abschätzen. Er ist beachtlich!  Gut dass Amel die Schiffe mit viel Intelligenz baut. Der Teil vorne am Kiel, der förmlich aufgeplatzt ist, ist separat abgeschottet und wie eine Knautschzone ausgebildet. Deshalb hatten wir innen im  Schiff keinen Wassereinbruch. Bereits am heutigen Nachmittag gehen die Spezialisten daran, den Schaden zu beheben, doch je weiter sie vorstossen, umso schlimmer zeigt sich die Misere. Wir verbringen die erste Nacht hoch oben über dem Boden im aufgebockten Schiff. Rita hat wider mal gut geschlafen, denn  geschaukelt hat es überhaupt nicht.

 

30.09.03

Keine Besonderheiten, wir sehen den Werftarbeitern zu.

 

1.10.03

Nach längerem Gespräch mit dem Vorarbeiter kommen wir zum Schluss, dass die Reparatur länger dauern wird und wir trotzdem das Risiko einer nicht perfekten Arbeit in Kauf nehmen müssen, falls wir möglichst schnell unsere Reise fortsetzen wollen. Mittags beraten wir uns und entscheiden, die Reise abzubrechen und das Boot hier in Sibra überwintern zu lassen. Dieser Entscheid wird von allen mit „Bravo“ kommentiert. Jeder fände es schade, wenn dieses schöne Schiff wegen einer zu schnell ausgeführten Reparatur einen Langzeitschaden hätte. Wir fangen gleich an mit den Überwinterungsvorbereitungen. Jeder langt zu und bearbeitet einen Teil. Wir rechnen mit ungefähr 4-5 Tagen Arbeit. Wir haben von Amel in der Dokumentation eine Anleitung der Überwinterungsvorbereitungen, die wir genaustens befolgen wollen. Wir buchen unsere Flüge im Büro der Werft, und freuen uns am 10.10.03 nach Zürich zu fliegen und unsere Freunde, die uns während den letzten 4 Monaten begleitet haben, wieder zu sehen. Es wird noch viel zu erzählen geben!              

Abends laden wir die zwei Spezialisten zu Essen ein, ein Highlight erster Klasse. Der Abend endet privat zu Hause bei reichlich Selbstgebranntem. Morgen geht es weiter mit der Arbeit und so noch einige Tage.

 

Also, sagen wir hier auf Wiedersehen, im nächsten Frühjahr geht es wider los, Kroatische Inseln, Griechenland und Türkei. Wir werden wieder ab Mai 2004 über unsere Reise berichten.

Viel Spass, bis bald.   Rudy

 

01_kreidefelsen.jpg

Kreidefelsen von Bonifacio

 

11_rudy_klettern.jpg

Rudy beim setzen der Landleine

 

02_kreuzer.jpg

Begegnung mit der Russischen Marine

 

03_wellen.jpg

Fahrt 8-10 Knoten in 2-3 Meter  hohen Wellen

 

04_erster_fisch.jpg

Der erste Fisch, ein Bonito 50 cm lang

 

05_haushalt.jpg

Rita bei der Hausarbeit

 

06_sines.jpg

Alte Tempel und Ausgrabungen in San Giovanni Sines, an der Ostküste Sardiniens

 

07_musik.jpg

Abendliches Musizieren mit Gitarre und Mundharmonika

 

08_segesta.jpg

Auflug von Palermo nach Segesta

 

09_obelisk.jpg

Ein Obelisk vor der Insel Salina 85 m hoch

 

10_stromboli.jpg

Weisse Häuser auf schwarzen Vulkanfelsen, im Hintergrund spuckt der Stromboli

 

12_messina.jpg

In der Strasse von Messina

 

13_tauchen.jpg

Nach dem Unfall wird das Boot von unten inspiziert. Rudy taucht mal wieder.

 

14_auswassern.jpg

Die SAMANTHA wird in Sibari aus dem Wasser gehoben

 

15_schaden.jpg

Der Schaden sieht schlimm aus, jedoch hat die Amel eine Knautschzone eingebaut, wir hatten kein Wasser im Schiff

 

16_fortunato.jpg

Fortunato repariert alles Fachmännisch

17_waschen.jpg

Alles abpacken,waschen,und für den Winter vorbereiten, dann geht`s nach Hause bis zum nächsten Frühjahr.