REISEBERICHT - August 2004

1.8.04

 

hololidi…  hololida… . Mit uriger Schweizer Musik wird Tagwach gemacht. Es ist unser Nationalfeiertag.

Ich ziehe mein  Schweizer Käppi an, Rita und Therese den schönen Schweizer  Hosengurt, der Francois den beiden Frauen zum Feiertag schenkt. Mittags  wird ein Platz an der Innenseite der Mole frei, so dass wir schnell unsere Leinen lösen und das Boot umlegen. Innen ist es wesentlich ruhiger und wir schauen gerne zu den Schiffen  an der Aussenmole. Wie die schwanken !!!

Den ganzen Tag danach vertreiben wir  in Poros, kaufen ein und bummeln durch die Touristengassen.

Am Abend koche ich ein Musaka, typisch schweizerisches Nationalfeiertagsessen !!

In der Menge verhaue ich mich so, dass wir  einen Drittel  übrig haben, den wir sorgsam in die Tiefkühltruhe legen.

Musaka ist ganz einfach zu kochen, nur gibt es sehr viel Arbeit.

Hier das Rezept, für die, die es mir nachmachen wollen:

  • Belege eine Form mit angebratenen Kartoffelscheiben ( etwas dicker wie Chips)

Lege darauf eine Schicht , in Olivenöl gebratener Auberginenscheiben ( ½ cm dick)

  • Darüber kommt eine Schicht Hackfleisch, mit etwas Paniermehl und Reibkäse und vielen Gewürzen und Tomatensauce bereichert.
  • Wieder eine Schicht Auberginen ( wie vor)
  • Das Ganze mit einer Begamel-Sauce, (in der ebenfalls etwas Paniermehl beigemischt wird), übergiessen, etwas Reibkäse und Butterflocken darauf und das ganze in den Backofen geschoben, (ca. 40 Minuten).

Fertig ist das herrlich schmeckende griechische Gericht !

 

2.-3.8.04

Wir mieten Skooter. Diesmal für 15 Euro für 2 Tage. Damit rauschen wir über die Insel und besuchen die herrlichen Sandstrände und kleine Tavernchen ( Das Zapfbier, eisgekühlt schmeckt herrlich ).

Kaum sind wir aus der Stadt, merke ich dass das Hinterrad nicht mehr so richtig in der Spur bleibt. Ein kurzer Halt, ein Blick, oh Schreck, das Rad ist platt. Per Handy rufe ich in der Vermietung an und  klage über mein Leid. „Kein Problem, warten Sie da wo sie gerade sind, in 15 Minuten kommt einer mit einem anderen Moto“ . Wir warten.  Wie lange sind wohl griechische 15 Minuten ? Oh Wunder nach 13 Minuten kommt tatsächlich einer mit dem Ersatzgefährt auf dem Pickup. Man könnte hier scheinbar auch Schweizer Uhren richten.

Poros ist eine Insel, auf der man wirklich Urlaub machen kann. Ich habe das Gefühl, dass wir, je weiter wir nach Süden kommen, immer schönere Gegenden finden.

 

4.8.04

Abends um 2100 kommt Celine, die Tochter von Francois und Therese, mit der Fähre von Athen her nach Poros. Francois und Therese warten sehnsüchtig am Quai, denn die Fähre hat eine halbe Stunde Verspätung.

Endlich ist sie da, unsere Celine. Ab jetzt wird es sicher noch lebendiger  auf dem Schiff und ich werde jemanden haben, mit dem ich die Zeit beim Spiel verbringen kann, denn Celine ist ebenfalls eine leidenschaftliche Spielerin ( Back-Gamon und Skip-Bo ).

 

5.8.04

In der Bucht Myrsini, auf der kleinen Insel Schinousa,  finden wir ein gutes Plätzchen. Heute ist ein schweizerisches Abendessen ( Rösti und Bratwürste ) angesagt. Celine hat in Ihrem Handgepäck die richtigen Bratwürste dafür mitgebracht. Endlich wieder mal ein richtiges Zipfelchen Heimat !

Mit einiger Mühe und mit der Assistenz von Rita, gelingt es die Holzkohle in Glut umzuwandeln. Es ist erst das 2.Mal, dass wir den Grill, der seit einem Jahr in der Bagskiste ruhte gebrauchen. Der Grund  der Mühe sind die Anzündwürfel, die völlig ausgetrocknet sind. Aber der Mühe Lohn ist ein herrliches Essen !

 

6.8.04

In der Früh guck ich aus der Luke und meine mich in einer anderen Welt zu befinden. Ich sehe Wolken!  Seit den ersten Junitagen haben wir keinen Regen mehr gehabt und ausser kleinen Schönwetterwölklein bekamen wir auch keine Wolken mehr zu sehen. Heute hat es Wolken, die Bergspitzen sind eingehüllt. Nach griechischer Wetterregel heisst das  „ starker Wind „, und das haben wir bei der Überfahrt, 20 bis 25 Knoten, herrlich.

Aus dem Hafenbuch machen wir einen Hafen auf der Insel Kouponisia aus. Beim Einfahren dort in den Hafen  entdecken wir keinen Platz wo wir uns hinlegen können. Ein altes Fischerboot liegt so, dass wir  an dem festmachen können. Das Boot ist bestens befestigt, nur, es stinkt fürchterlich von verfaultem Fisch. Die Fischernetze, die an der Sonne liegen geben diesen bestialischen Gestank ab. Trotzdem, wir wollen erst mal bleiben.

Mit dem Dingi  begeben wir uns  zu einem nahen Strand, den wir bei der Anfahrt ausgemacht hatten. Ein Wunder der Natur. So klares Wasser, klarer geht’s nicht mehr. Ein Strand, klein  aber sehr sauber und mit Steinen  aller Farben geschmückt. Es ist wirklich ein Erlebnis dort die farbigen Steine zu sammeln. Rote, beige, gelbe, grüne, blaue und schwarze und viele gemischtfarbige. Man kann es nicht beschreiben.

Aus lauter Neugier fahren wir mit dem Dingi noch um das Kap herum. Da tut sich  eine weite Bucht auf, in der mehrere Boote liegen. Hier erscheint es uns wesentlich geeigneter, die Nacht zu verbringen. Zurück zum Boot, Leinen los und ums Kap in diese Bucht. Wie wir am Fähranleger seitlich festgemacht hatten, wurden wir von mehreren Leuten gewarnt, dass es uns böse herumschlagen würde, wenn die Fähre kommt. Aber nachdem wir in Gavrion schon mehrere Tage neben dem Fähranleger gelegen hatten, kann man uns nicht erschrecken. Wir legen das Boot sauber in die Leinen, mit Bug- und Heckleinen sowie zwei Springleinen. Jetzt wollen wir doch mal sehen. Mit etwas kribbeln im Bauch erwarten wir die erste Fähre um Mitternacht. Es kommt erst mal  keine. Die Mitternachtsfähre kommt erst um 0130,  gleichzeitig mit der Fähre, geplant für  0120. Gespannt warten wir die Anlegemanöver ab. Nichts. Unser Boot sitzt da, so als würde nichts geschehen, im Gegensatz zu anderen Booten, die wesentlich weiter weg vom Anleger am Quai liegen, die haut es so richtig umher. Nach besagtem Experiment, schlafe ich so gut, dass ich selbst die 0700 Fähre verschlafe. Entweder man kann’s oder eben nicht !

 

7.8.04

In der Bucht Katapola ( auf der Insel Amargos )  legen wir uns mit Buganker und Heckleinen an den Quai. Gemäss Hafenbuch ist es dort nicht sehr tief, aber unser Tiefenmesser lotet den Grund  so tief, dass wir noch einen  halben Meter Wasser unter dem Kiel haben. Heute war ein anstrengender  Segeltag, denn wir hatten fast 49 Meilen gesegelt. Die Wellen waren recht hoch aber der Wind  blies immer schön von der Seite, so dass wir die gesamte Strecke in nur knapp 7 Stunden hinter uns  brachten. Wie ich dann immer sage : „ Es war richtiges Sonntagssegeln “ .

Morgen wollen wir das berühmte Kloster auf Amorgos besichtigen.

 

8.8.04

Um 1000 geht der Bus. Wir stehen bereit. Nach nur 20 Minuten Fahrt können wir aussteigen und den Fussmarsch zum Kloster beginnen.  Nach ca.  600 Meter gibt es eine Pforte, bei der der eigentliche Aufstieg zum Kloster beginnt. Dort steht ein junger Mann, der jeden mit einem prüfenden Blick begrüsst. So nicht… , Francois und ich haben wegen der Hitze unsere kurzen Ausgangshosen angezogen, und mit kurzen Hosen dürfen wir nicht zum Kloster. Die Frauen  haben mit ihren langen Hosen ebenfalls nichts zu suchen !  Frauen müssen lange Röcke tragen !!  Ich kann nicht so richtig verstehen, warum Frauen in langen Hosen unsittlich sind,  die Gewohnheit, dass Frauen  ebenfalls Hosen tragen, musste ich schon in der Zeit der Primarschule lernen, denn da kamen  Hosen für Frauen erst mal so richtig in Mode. Aber Heute ??, wo werden  denn diese Mönche geboren ?

Und meine, noch Francois Beine können einen eingefleischten Mönch vom Hocker holen oder sexuell auf Abwege bringen. Es nutzt nichts zu sinnieren, wir mussten unverrichteter Dinge wieder zum Boot.

Nachmittags legen wir los und wollen nur eine kurze Strecke bis  zur Bucht Annas auf der gleichen Insel.  Dort  nach 2 Stunden angelangt finden wir eine vollbesetzte Mole. In der Bucht selber schaukelt es so richtig unangenehm. Wir entschliessen uns an einem Fischerboot längsseits an der Mole ins Päcklein zu gehen. Kaum angelegt kommt der Fischer und erklärt, dass er abends wegfahren werde. Nach kurzem freundlichem Gespräch bietet er uns an, dass wir uns an seinen Platz legen, sobald er wegfährt, danach werde er bei einem Nachbarboot ins Päcklein gehen, so dass wir bis morgens 1000 da bleiben können. Die Leute sind in dieser Gegend auffallend nett. Nach dem Anlegen können wir direkt in der Bucht neben dem Schiff baden, so sauber ist das Wasser.  Nach dem Bad wird das Angelzeug herausgeholt. Celine hat bereits nach 5 Minuten einen Fisch (ca. 10 cm lang) an der Angel. Ihr erster Fisch im Leben beim ersten Mal fischen im Leben. Danach beisst keiner mehr an, obwohl wir noch mehr wie 2 Stunden fischen und ein halbes Brot den Fischen verfüttern. Mit dem Fischergehilfen auf dem Nachbarboot halte ich  ein Schwätzchen auf Arabisch, denn er ist Ägypter und seit 12 Jahren arbeitet er als Fischergehilfe hier. Alle Fischergehilfen seien entweder Albaner oder Ägypter, so erklärt er mir. Fisch gebe es nicht mehr so viel, aber die Preise seien hoch, und man verdiene gutes Geld. Kein Wunder, dass man in den Restaurants wegen zum Teil horrenden Preisen kaum Fisch essen kann. Dank unserem lieben Fischer, verbringen wir eine ruhige Nacht, entgegen anderen, die so richtig durchgeschaukelt werden.

 

9.8.04

Heute ist grosse Fahrt angesagt. Zur Insel Patmos wollen wir übersetzen. Obwohl man bereits nach 2 Stunden Fahrt die Insel im Dunst voraus ausmachen kann, dauert die Fahrt 8 Stunden. Richtig Welle und super Wind, für mich und Francois eine Freude, für die andern ein weniger grosses Vergnügen.

Die Skala Patmous  besteht  aus einigen Häusern, und oben auf dem Berg gibt es eine alte, sehr imposante Festung, die ein Kloster beherbergt. Mit dem Taxi fahren wir zum Kloster, das innen  absolut sensationell schön ist. Die haben einen Tresorraum, den man besuchen kann. Die Schätze an alten Ikonen, Messegeräten und Bücher , die dort zu besichtigen sind, versetzen einem in Staunen. An Geldwert müssen das unbezahlbare Werte sein. Ansonst bietet das Städtchen nichts besonderes ausser dass in praktisch jedem Haus eine Vermietung für Skooter und Autos untergebracht ist. Trotz diesem unglaublichen Angebot erhält unser Schiffsnachbar gerade noch einen Skooter zur Miete, danach ist ausverkauft !

Wir profitieren von einem Top Internetcafé, um wieder mal die Mails abzurufen . Nichts besonderes, ausser dass es mir endlich gelingt, die schon 4 x vergeblich durchgemailten Bilder für die Homepage Juli rüberzuschaufeln. Abends wollen wir als Trost für die  lange Überfahrt  auswärts Essen . Wir finden ein kleines Restaurant mit Garten, wo die Portionen so gross sind, dass wir alle mit völlig überfüllten Bäuchen zum Schiff zurückkehren.

 

10.8.04

3 Segelstunden bis Bucht Lakki auf der Insel Leros. Im Hafenbuch hoch gepriesener Ort. Wir finden in der dortigen Marina keinen Platz und müssen uns neben der Coastguard an den Quai legen. Kein Problem; ausser dass der Platz zwischen zwei Booten etwas schmal ist. Ich zwänge mich langsam in die Lücke.  Der eine Nachbar, ein Deutscher, verlegt dann, zwar etwas widerspenstig, seine Leinen etwas, so dass dann plötzlich genügend Platz für  alle da ist. Zum Dank benutze ich Ihn als Versuchskaninchen . Celine hat  uns nämlich ein Scheibenputzmittel, speziell für die Plexischeiben mitgebracht. Unsere Scheiben, die recht matt waren, sind wieder wie neu, aber dem Nachbar seine Scheiben sind total vergilbt. Ich kann nicht warten, das Mittel an seinen Scheiben  auszuprobieren. Ich warte wie eine Katze vor dem Mauseloch, bis aus dem Nachbarschiff endlich jemand herausguckt. Das von mir angepriesene Produkt findet sofort Interesse und  schwudiwup, wird die Cockpitscheibe eingesalbt. Erstaunlich ist das Resultat. Bereits nach einem ersten Durchgang kann man wieder durch die Scheibe kucken. Für einen 2. Durchgang gebe ich das Mittel nicht her. Rita meint schon, sie könnte im Winter das Produkt kommerzialisieren und allen Yachties  eine Büchse verkaufen.  1 Million Yachties, an jedem 1 Euro verdient, das wäre eine schöne Aufbesserung der Schiffskasse, ist meine Meinung. Rita hätte da aber ganz andere Ideen zur Verwendung des Gewinnes !

Abends lassen sich Rita und ich von einem Taxi in eine Bucht chauffieren. Das Taxi  hat die Sekretärin der Marina für mich organisiert und das Ziel, eine schöne Bucht, dem Fahrer angegeben. Rita und Ich wollten alleine einen schönen Abend feiern. Der Grund dazu liegt an dem heutigen Tag, es ist der 13 Jahrestag unseres Zusammenseins. Direkt über der Bucht essen wir herrlich Griechisch, und lassen uns auch von den einheimischen Getränken die morgigen Kopfschmerzen vorbereiten.

 

11.8.04

Eine ganz besondere Bucht auf der Insel Kalymnos ist unser heutiges Tagesziel. Vathis, (wie schon so oft ) heisst die Bucht. Was an dieser Bucht besonderes sein soll, haben wir nicht herausgefunden. Nur faules Gemüse im „ Supermarkt“ , Nachts ein Autofahrer, der sich um 0300 an die Quaimauer stellt und das Radio mit voller Stärke  laufen lässt, natürlich bei offenen Türen. Zu wenig Tiefe am Quai, so dass wir mit 6-7 Meter Abstand anbinden müssen und ich den Fährmann mit dem Dingi spielen muss. Dazu hält der Anker nicht, so dass wir uns an einem griechischen Nachbarboot festzurren müssen, denn der Wind bläst genau Querab mit bis zu 25 Knoten ( eine richtige Düse in der engen Felsschlucht). Der griechische Nachbar will unsere Leine kappen, denn das ist seine Mooring. Mit freundlichen Worten  und einem gequälten Lächeln und leidend, weil ich kein Griechisch und nur ganz schlecht Englisch kann, gelingt es  schlussendlich, das Boot so vertäut zu lassen um die Nacht dort zu verbringen. Halleluja, ein Lobgesang auf den Buchautor ! ( Die Geschmäcker über Schönheit von Dörfern und Buchten sind verschieden )

 

12.8.04

Noch so ein Tag !

Erst fahren wir in eine benachbarte Bucht, dort wird  das Boot sauber gemacht und Wäsche gewaschen, denn in all den sauberen Buchten wollten wir nicht die Waschmaschine laufen lassen. Nun hat es sich so angehäuft, dass ein Waschtag eingeschaltet werden musste. Bei dem  starken Wind wird sich kein Schaumtepich ums Boot legen. Also los, Waschmaschine an und Francois und ich gehen Schwimmen, bis zur Taverne am Strand, wo ein kühles Bier unser Gemüt erfreut.

Nach der Wascherei rauschen wir mit vollen Segeln, als Schmetterling ausgefiert Richtung Kos, unser Etapenziel.

Kos hat einen Hafen, in dem man kaum einen anständigen Platz finde, so steht es geschrieben, dafür gibt es eine super Marina. Die steuern wir an. Der Hafenmeister fasst uns gleich bei der Einfahrt mit seinem Dingi ab und erklärt uns , dass wir keinen Platz haben, wenn wir nicht vorreserviert hätten !

Das ist’s. Einen Ausweghafen  in der Nähe gibt es nicht. Also , Rudy setzt wieder die „griechische Mine“ auf, entschuldigt sich über sein Nichtwissen wegen der Reservierung und so weiter und so weiter…… Stavros, so heisst der Hafenchef, will doch noch mal kucken , ob er etwas arrangieren kann. Kurz darauf liegen wir Längsseits an der Aussenmole, Pier „G“. Etwas weit von den Toiletten weg, aber sicher und akzeptabel. Morgen wollen wir sehen, ob wir doch noch ein ruhigeres Plätzchen innerhalb der Marina finden.

 

13.8.04

Ein Glückstag, kaum aus dem Schlaf aufgewacht, sehe ich den Arbeitskollegen von Stavros. Sein Stolz ist es , uns einen Platz zu finden. Hop..hop… feuert er uns kurz danach an, wir sollen das Boot umlegen , an die Pier „C“, ein herrlicher Platz mitten in der Marina.

Francois geht mit den Seinigen um ein Auto zu mieten, ohne Erfolg. Alles Ausgebucht oder aber überteuert. Er kommt mit Skootern zurück,  Rita und ich bleiben auf dem Boot, um einige Sachen zu erledigen, die Andern gehen auf Ausflugstour. Unter Anderem baue ich unseren Hauptanker weg, fahre mit dem Taxi in die Stadt zu einem Metallworkshop, lasse den verbogenen Anker wieder gerade biegen. All dies hat mich 40 Euro gekostet. Ich würde gerne, dem Motorbootfahrer in Mykonos , der die Misere beschert hat, die Rechnung schicken.

Abends mieten wir dann noch einen Skooter für Rita und mich und fahren zu einer Taverne, wo uns Francois zum Abschiedsessen einlädt. In der Stadt, wo Rita und ich noch hinfahren, hat es zwischenzeitlich so viele Leute, dass wir gleich rechtsumkehrt machen und zurück zur Marina fahren.

Auf allen Bildschirmen wird die Eröffnung der Olympiade gezeigt, aber wir haben darauf kein Bock.

 

14.8.04

Reges Treiben gleich in der Früh. Nach dem Frühstück verlassen uns Therese und Celine mit dem Taxi. Für sie ist dieser Törn zu Ende. Francois Fährt Morgen weg. Heute Abend kommen Anneliese und Georg, mit denen wir letztes Jahr in Korsika gesegelt sind zu uns um während den nächsten 14 Tagen die Türkischen Gewässer zu besegeln.

Kos war ein Etapenziel.

Seit Sibari habe ich bereits 2121 Seemeilen gefahren, davon das meiste unter Segel. Die Winde waren in dieser Richtung fast immer ideal und mit dem Wetter hatten wir mehr wie Glück.

Abends um 2000 ist es soweit. Anneliese und Georg werden vom Taxi direkt vor dem Quai abgesetzt.

Kaum an Bord, hören wir ein „ Hallo „ hinter dem Schiff. Die Tochter  von Anne und Georg, Julia und ihr Freund, die zurzeit in Kos im Urlaub sind, kommen vorbei.

Nach einem Begrüssungsdrunk essen wir herrlichen Fisch im Restaurant in der Marina.

 

15.8.04

Heute ist Faulenzertag. Erst muss ich  mich in Griechenland bei den Behörden abmelden. Vor dem 19. August muss ich aus Griechenland ausreisen, denn die 3 Monate , die das Transitlog gültig ist, laufen ab, oder aber ich muss ungefähr 240 Euro Gebühren zahlen. Wieder fängt der griechische Behördenmarathon an. Erst in die Stadt, ca. 4 Km zum alten Hafen, dann zurück zur Marina, dann wieder zum Hafen, um nur das Transitlog abzugeben. Stumpfsinnig, aber es müssen vermutlich viele Leute  beschäftigt werden, und Segler können  ja auch etwas Bewegung  gebrauchen.

Nach einem kühlen Bad im Meer, verlässt uns Francois mit dem Taxi in Richtung Flughafen.

 

16.8.04

Julia und ihr Freund kommen pünktlich um 1000. Gleich legen wir los zu einem Tagesausflug. Wir segeln bei herrlichem Wind von 5 Bfd nach Kalymnos , baden dort in der Bucht, in der wir vorige Woche unseren Waschtag hatten. Abends geht’s zurück an den alten Platz in der Marina.

Morgen müssen wir weg aus Griechenland.

 

17.8.04

Mittags, bei herrlichem Wind setzen wir über nach Bodrum. Wir brauchen nur knapp eine Stunde für die 9 Meilen.

Obwohl die Griechen in Kos auffallend freundlich und hilfsbereit waren, gelingt es den Türken in Bodrum Marina dies noch zu übertreffen. Allerdings auch für den doppelten Preis.

Das Einklarieren bei den türkischen Behörden ist etwas einfacher, nur der Weg zu den Behörden in der Stadt ist genauso weit. Erst zur Gesundheitsbehörde, dann Passbureau, Zoll und schlussendlich noch zur Hafenmeisterei. Wir schaffen all das in weniger als 2 Sunden, so dass Georg und ich noch Zeit für ein Bierchen am Quai haben, wo ein kunterbuntes Treiben von Touristen und Ausflugsbooten herrscht.

Beim abendlichen Einkauf fühlen wir uns wie Millionäre. Für eine Zitrone legen wir genau eine Million hin. Natürlich nicht Euro, sondern  Türkische Liren. Ab sofort wird nur noch in Millionen gerechnet. Eine Million Lire sind ungefähr ein halber  Euro.

 

18.8.04

Traumsegeln, Wind mit 16-18 Knoten genau von der Seite, so dass unser Boot optimal fährt.

Späteren Nachmittag biegen wir in eine Bucht ein und bekommen gleich den Schock des  Tages.

Hundert Boote liegen an diesem idyllischen Plätzchen. In der Nähe der Taverne sind die Boote in einer Doppelreihe voreinander zusammen gebunden!  Wir halten uns etwas abseits und legen uns mit Buganker und Landleine an einer Seite der Bucht hin.  Beim  befestigen der Landleine geht Georg, der mit dem Dingi an Land gerudert ist, unfreiwillig Baden. Er hatte sich nämlich die ganze Leine ins Beiböötchen gelegt und ist losgerudert. Man kann nicht mit zwei Händen rudern und mit der andern Hand die Leine entwirren. So plumpste die Leine auf halbem Weg ins Wasser, und Georg, der die Absicht hatte, die Leine noch zu fangen, gleich hinterher. Alles nochmals von neu anfangen. Diesmal wird die Leine vom Boot aus dem rudernden Georg nachgegeben, der steigt an Land und bindet das Tau an einen Baum. Hier in der Türkei, obwohl nur in Sichtweite von Griechischen Inseln entfernt, ist die Natur komplett unterschiedlich. Die Landschaft ist begrünt, Bäume und Sträucher  zieren die Hänge bis hinunter ans Wasser. Allerdings ist das Wasser nicht überall so klar wie in Griechenland, und die Wespen werden zur echten Plage.

 

19.8.04

Amazon – Fjord, tatsächlich so heißt die heute angesteuerte Bucht.  Ein Idyll, mitten zwischen grünen Bäumen, ruhiges Wasser, kleiner Sandstrand. Anne und Georg wollen abends noch den kleinen Bach hinauffahren zum angegebenen Campingplatz. Mit Taschenlampe ausgerüstet fahren sie in die bereits dunkel gewordene Mündung. Rita und ich spielen wieder mal ein Skip-Bo. Kaum angefangen, kommen unsere Entdeckungsreisenden zurück. Der Bach war so dunkel und seicht, man konnte auch im trüben Wasser nichts sehen, da hat man das Unternehmen Campingplatz aufgegeben.

 

20.8.04

Wieder Sonntagssegeln, kleine Wellen, super Wind. Nachmittags fahren wir in einen historischen Naturhafen ein, der gut geschützt sein soll.  Auch hier wieder alles voll von  Schiffen , die vor Anker liegen.

Ganz im hinteren Teil finden wir einen Ankerplatz, allerdings für meinen Geschmack etwas nahe an den Felsen, aber anders geht’s nicht.

Gegen Abend frischt der Wind auf, um dann teilweise die Stärke von 8 Bfd zu erreichen. Unser Anker hält. Ich schwimme nochmals zum Anker um seine Lage zu prüfen. Alles in Ordnung.

Ganz  in der nähe schwojen die anderen Schiffe in einem Halbkreis. Es kommt zum Teil zu beunruhigenden Annäherungsversuchen. Wenn nur alle Anker halten, denn direkt hinter uns liegen die Felsbrocken, keine Zeit zum Reagieren, falls der Anker losreisst.

Ich entscheide, das zweite Mal in diesem Jahr, Ankerwache zu halten. Wachen  von 2 ½   Stunden, bis Morgens um 0900. Nichts ist geschehen. Nur das herrliche Erlebnis einer  klaren  Sternennacht, wie man sie nur weit ab von den Dörfern und Städten  erleben  kann. Um 0500 läuft noch eine Jacht zum ankern in die Bucht. Der legt sich so nahe, dass er beim Schwojen

voll auf mein Boot knallen würde. Mit dem Handscheinwerfer gebe ich Zeichen. Er lichtet seinen Anker nochmals und verlegt sich um 50 Meter weiter nach vorne. Danke, mein Herz kann nun wieder mit normaler Frequenz weiterschlagen.  Der Wind  hält sich die ganze Nacht in der Gegend  von 6-8 Bfd auf, dafür werden wir Morgen sicher mit super Segelkonditionen belohnt werden.

 

21.8.04

Wieder Sonntagssegeln, kleine Wellen, super Wind. Nachmittags fahren wir in einen historischen Naturhafen ein, der gut geschützt sein soll.  Auch hier wieder alles voll von  Schiffen , die vor Anker liegen.

Ganz im hinteren Teil finden wir einen Ankerplatz, allerdings für meinen Geschmack etwas nahe an den Felsen, aber anders geht’s nicht.

Gegen Abend frischt der Wind auf, um dann teilweise die Stärke von 8 Bfd zu erreichen. Unser Anker hält. Ich schwimme nochmals zum Anker um seine Lage zu prüfen. Alles in Ordnung.

Ganz  in der nähe schwojen die anderen Schiffe in einem Halbkreis. Es kommt zum Teil zu beunruhigenden Annäherungsversuchen. Wenn nur alle Anker halten, denn direkt hinter uns liegen die Felsbrocken, keine Zeit zum Reagieren, falls der Anker losreisst.

Ich entscheide, das zweite Mal in diesem Jahr, Ankerwache zu halten. Wachen  von 2 ½   Stunden, bis Morgens um 0900. Nichts ist geschehen. Nur das herrliche Erlebnis einer  klaren  Sternennacht, wie man sie nur weit ab von den Dörfern und Städten  erleben  kann. Um 0500 läuft noch eine Jacht zum ankern in die Bucht. Der legt sich so nahe, dass er beim Schwojen

voll auf mein Boot knallen würde. Mit dem Handscheinwerfer gebe ich Zeichen. Er lichtet seinen Anker nochmals und verlegt sich um 50 Meter weiter nach vorne. Danke, mein Herz kann nun wieder mit normaler Frequenz weiterschlagen.  Der Wind  hält sich die ganze Nacht in der Gegend  von 6-8 Bfd auf, dafür werden wir Morgen sicher mit super Segelkonditionen belohnt werden.

 

22.8.04

Der gestrige Tag kann nicht getopt werden, ausser dem Wind.

Denkste !

Wind und See, wie im Bilderbuch. Erst wollten wir zu  einer nahe gelegenen Griechischen Insel.

Dann aber, nach eingehendem Studium des Wochenablaufes, (wir wollen Donnerstagabend in Rodos sein), drehen wir ab und wechseln  auf Vorwindkurs in Richtung Marmaris. Kurz vor Marmaris hat Georg eine Bucht ausgemacht, die uns als geeignetes Nachtquartier erscheint. Um wirklich vor Einbruch der Dunkelheit festzuzurren, schieben wir mit dem Motor auf den letzten Meilen etwas nach, so dass wir statt in 3, bereits nach 2 Stunden das Ziel erreichen. Das ist zwar, ich gebe es zu, keine ganz so saubere Art des Segelns, dafür konnten wir gerade noch bei Tageslicht unseren Bootsplatz finden und mussten kein Risiko eingehen. An einem Holzsteg mit Strom und Wasseranschluss und Mooringleinen ist der Platz komfortabel ausgerüstet. Die Mooringleinen sind für unser Schiff allerdings zu kurz gelegt, so dass ich diese auf die seitlichen Klampen legen muss, und nicht wie üblich am Bootsspitz festmachen kann. Wir haben mit diesem Platz ins Schwarze getroffen. Es ist eine Yachtanlage mit feinstem Restaurant, Schwimmbad, Duschen, WC, Internetanschluss usw., alles kostenlos vom Restaurant zur Verfügung gestellt, sofern man dort auch isst, ansonst bezahlt man 12 Euro für’s  Boot und 4 Euro pro Person.( 28 Euro in unserem Falle).

Wir gehen Essen ( und wie wir Essen ! ). Nach reichlichen, kalten und warmen Vorspeisen gibt es Lamm im Tontopf ( den der Kellner vor uns am Tisch zerschlägt, um an das Fleischgericht heranzukommen). Das Ganze dann mit türkischem Kaffee und einer Wasserpfeife abgerundet, artet es in einem Festmahl aus. Dabei ist das ganze Essen, inklusive  Liegeplatz, günstiger als an manchen Orten alleine die Liegegebühr.

Wir entscheiden uns, hier morgen einen Hafentag einzulegen.

 

23.8.04

Welch ein Gefühl, seit Beginn der Reise zum ersten Mal in einem Süsswasserschwimmbecken zu tummeln ! Auf der faulen Haut zu liegen und den ganzen Tag nichts zu machen ausser Lesen, Backgammon spielen und kühle Bierchen zu trinken. Das ist Urlaub für einen Segler, der keine Wochenenden und keinen Urlaub mehr hat. Ha, ha.

Am Abend ist Beach-Party angesagt. Es wird eine riesige Musikanlage aufgebaut. Für wen, es sind doch nur 10 Personen im Club?

Um  ca. 2000 kommt ein Ausflugsschiff angebraust, legt  kurzerhand am Steg neben uns an und spuckt ungefähr 200 Leute aus. Der grosse Teil ist bereits angetörnt und geht johlend vom Schiff.

Das kann heiter werden. Die Party steigt, mit grossem Buffet, Musik, Baden in der Bucht, Tanzen und Singen. Es ist nicht einmal Übel, sich das Ganze vom Schiff aus anzusehen und auch die Musik ist passabel. Mitternacht wird es leiser, ich schlafe ein. In der Früh sind sie alle weg.

 

24.8.04

Kurze Fahrt nach Marmaris. Dort anlegen am Stadtquai. Bei der Anfahrt können wir die Fleischmassen am Kilometer langen Strand bewundern. Leib an Leib. Abends in der Stadt ist es gar nicht so  schlimm. Der „Souk“ ist  riesig gross und das Warenangebot enorm und auch reizvoll. Hier kann man wirklich günstig einkaufen, nur leider  sind die Türken, (die meisten jedenfalls) sehr lästig und reißen einem fast in die Geschäfte. Man ist ständig am Abwehren und hat bald den Kragen voll. Wir finden ein Ledergeschäft, die sind Angenehm und anständig. Dort decken wir  uns  mit richtigen Schnäppchen ein für die Zeit nach der Segelsaison, die langsam aber sicher naht.

 

25.8.04

Mir steht der Behördegang zum Ausklarieren aus der Türkei bevor, denn bald ist Donnerstag und die Überfahrt nach Rodos bringt uns zurück nach Griechenland und die EU.

Auch in Marmaris sind die Büros ca. 3 Km auseinander. Nachdem ich beim Hafenmeister den Papierkram ausgefüllt habe, muss ich zum 3 Km entfernten Zoll. Gut, laufen tut ja gut. Beim Zoll angekommen, sucht der Beamte nach einem Papier, das in meinen Unterlagen fehlt. Ich erkläre ihm, dass in der Hafenmeisterei, dieses abgenommen wurde. Er telefoniert. Tatsächlich, das Papier wurde dort versehentlich herausgerissen. Ich muss zurück. Weitere 6 Km in dieser Hitze (es ist inzwischen ungefähr 42 °C.) Ich ordere  ein Taxi, hole das besagte Papier, bringe es zum Zoll, wo ich es lediglich abgeben muss, danach kann ich zurück, ich bin fertig, auch mit den Nerven, so ein Schwachsinn, aber irgendwie nicht ganz unbekannt. Ich freue mich, denn übermorgen nach der Überfahrt, muss ich dann erneut in Griechenland einklarieren. Gott sei Dank sind die Türken sehr freundliche und liebe Leute, so dass uns von der Türkei ein sehr guter Eindruck bleibt. Rita und ich beraten, ob wir eventuell doch noch weiter in die Südtürkei segeln wollen, bleiben aber dann doch bei unserem ursprünglichen Plan, den Weg in Richtung Marseille anzutreten.

Nachmittags segeln wir noch in eine Bucht  etwas südlicher, von wo wir dann den Absprung nach Rodos machen wollen.

 

26.8.04

Bereits um 0700 lichten wir den Anker. Nach kurzer Zeit wollen  Wind und  Wetter  nochmals zeigen, wie schön es sein kann. Die Überfahrt nach Rodos ist ein Traum.

Im Hafen von Rodos klemmen wir uns zwischen zwei Charterschiffe, werden aber gleich beim Festmachen darauf hingewiesen, dass wir nur bis Morgen bleiben dürfen. Ein kleines Schwätzchen, alles mit etwas Schleim garniert, hilft. Morgen bekomme ich einen guten Platz mit Strom, Wasser und allem drum und dran, und wo ich bis nächsten Mittwoch liegen bleiben kann.

Wir mieten ein Auto, machen damit eine Inselrundfahrt. Ausser dass es überall erstaunlich Grün ist, und dass an der Ostseite super Hotelresorts zum Urlaub einladen, ist nichts Besonderes zu entdecken. Selbstverständlich , auch hier alte Steinhaufen und zerfallene Burgen, wie überall in Griechenland. Die Griechen leben wirklich vom Erbe der Vorfahren.

Rodos ist mit der Burg, Stadtmauer und der darin erhaltenen alten Stadt ein wirklich lohnendes Ziel zum bummeln.

Wir erledigen ein paar kleine Arbeiten am Boot (ich muss am Segel etwas nachnähen, die Bagskisten  lüften usw.)  und sonst vertreiben wir die Zeit mit lesen und faulenzen. Anne und Georg verlassen uns am Sonntag früh. Sie „wollen“ zurück in die Kälte und Regen. Wir hören immer nur von „ kalt und regnerisch“ und können uns kaum mehr was darunter vorstellen. Seit dem 1. Juni habe ich keinen Regen mehr gespürt, nur an 3 Tagen  waren einige Wolken am Himmel zu sehen!

Rodos ist der „ point of return“. Am Dienstag kommt Brigitte, die Freundin von Rita, dann fahren wir langsam aber sicher wieder Richtung Nord West, haben wir doch seit 17. April immer Süd-Ost gehalten. 2400 Seemeilen ( gut 4400 Km ) segelten wir bis anhin und etwa 1500 SM werden noch dazukommen, allerdings in kurzer Zeit, denn ich plane so ca. mitte bis ende Oktober im Winterlager in Marseille zu sein. Den Platz habe ich schon reservieren lassen. Sicherlich wird  der September ein interessanter Monat, mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen.

 

27.-30.8.04

Wir mieten ein Auto, machen damit eine Inselrundfahrt. Ausser dass es überall erstaunlich Grün ist, und dass an der Ostseite super Hotelresorts zum Urlaub einladen, ist nichts Besonderes zu entdecken. Selbstverständlich , auch hier alte Steinhaufen und zerfallene Burgen, wie überall in Griechenland. Die Griechen leben wirklich vom Erbe der Vorfahren.

Rodos ist mit der Burg, Stadtmauer und der darin erhaltenen alten Stadt ein wirklich lohnendes Ziel zum bummeln.

Wir erledigen ein paar kleine Arbeiten am Boot (ich muss am Segel etwas nachnähen, die Bagskisten  lüften usw.)  und sonst vertreiben wir die Zeit mit lesen und faulenzen. Anne und Georg verlassen uns am Sonntag früh. Sie „wollen“ zurück in die Kälte und Regen. Wir hören immer nur von „ kalt und regnerisch“ und können uns kaum mehr was darunter vorstellen. Seit dem 1. Juni habe ich keinen Regen mehr gespürt, nur an 3 Tagen  waren einige Wolken am Himmel zu sehen!

Rodos ist der „ point of return“. Am Dienstag kommt Brigitte, die Freundin von Rita, dann fahren wir langsam aber sicher wieder Richtung Nord West, haben wir doch seit 17. April immer Süd-Ost gehalten. 2400 Seemeilen ( gut 4400 Km ) segelten wir bis anhin und etwa 1500 SM werden noch dazukommen, allerdings in kurzer Zeit, denn ich plane so ca. mitte bis ende Oktober im Winterlager in Marseille zu sein. Den Platz habe ich schon reservieren lassen. Sicherlich wird  der September ein interessanter Monat, mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen.

 

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Souvenierschiff auf Poros

 

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Die älteste Kirche Griechenlands

 

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Bucht von Paros

 

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Fischrestaurant in Naous

 

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Idillischer Fischerhafen in Naous

 

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Rita in Naous

 

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Auf dem Parkplatz wird Fisch getrocknet

 

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Ausflug nach Antiparos...

 

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...und ins Schmetterlingtal

 

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Zwischendurch Segeln vom feinsten

 

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Hafeneinfahrt Rhodos

 

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Boden in der Burg Rhodos

 

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Riesenfähre im Hafen von Rhodos

 

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Naturhafen Lindos

 

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Blick von der Burg Lindos

 

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Anneliese und Georg

 

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Türkei .....

 

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Rudy bereit in die Türkei einzureisen

 

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Die Festung von Bodrum

 

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Bodrum Hafeneinfahrt

 

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Bierchen bei Ali Baba

 

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Kamelreiten am Hafen

 

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Marina von Bodrum

 

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Abendstimmung in der Marina

 

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Millionäre sind wir plötzlich

 

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Annchen und Rita auf Schnäppchensuche

 

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Liegeplatz in Daca

 

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Bereit für einen Stadtbummel

 

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Verhandeln beim Fischkauf

 

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Rudy mit neuer Sonnenbrille

 

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Georg bei der Matrosenarbeit

 

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Anchen am Ruder

 

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In der Bucht

 

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Club Faya, eine Superadresse

 

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Vorspeise "Menu Sultan"

 

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Im Club

 

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Türkischer Kaffee und Wasserpfeife

 

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Ganz schön luftig

 

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Anfahrt von  Marmaris

 

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Im Hafen von Marmaris

 

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Baden im smaragtgrünen Wasser

 

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Beim Back-Gamon

 

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Georg bei der Ankerwache

 

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Letzte Nacht in der Türkei

 

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Auf dem Weg zurück nach Rhodos