REISEBERICHT - Juni 2004

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Die Anfahrt des Kanals von Levkas ist eng und untief

 

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Die Brücke öffnet nur alle Stunden, wir müssen warten.

 

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Nach dem Kanal von Levkas beginnt das Ionische Meer mit seinen schönen Inseln.

 

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Das Städchen Phiskardo

 

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Galaxeidi. Anlegestelle mit "Paul"

 

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Die Stelzenhäuser im Kanal  von Mesolongion.

 

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Im Hafen von Patras hat keinen Platz für  kleine Schiffe.

 

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In der Marina von Patras ist es eng

 

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Die Brücke von Rio ist beeindruckend. Unter der Brücke sind 40 Meter Platz.

 

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Der kleine antike Hafen von Nafpaktos

 

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Philippe und Eveline kommen zusammen mit Rita an Bord.

 

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Wir finden eine riesige, einsame Bucht mit herrlichem Wasser.

 

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An Land wird gegrillt.

 

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Einfahrt in den Kanal von Korinth

 

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Im Kanal

 

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Im Kanal ist aufmerksames Steuern angesagt.

 

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Das Ende in Sicht.

 

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Der kleine Hafen von Perdika in der Ägäis

 

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Das Wasserschiff versorgt die Insel

 

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Abendstimmung in Perdika

 

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Hydra ist für Segler ein "muss"

 

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In Hydra gibt es keine Autos

 

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In Poros stinkt es

 

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Einkaufen ist schwierig wegen der Sprache

 

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Philippe findet einen Freund

 

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Die Jungen kochen

 

 

1.6.04

Francois kommt abends um 2200 per Taxi in den Hafen, ich stehe vorne an der Strasse und spähe in die Einbahnstrasse nach den ankommenden Fahrzeugen. Irgendmal müsste doch das Taxi mit Francois kommen, denn vom Flughafen sind es nur knapp 10 Minuten Fahrt. Kein Taxi, und ich warte schon 20 Minuten. Hu.. mir klopft einer von hinten auf die Schulter, ich dreh mich um und schau direkt in Francois strahlendes Gesicht. Das Taxi hatte ihn nicht bei der BP Tankstelle an der Hauptstrasse abgeladen sondern im Hafen, bei der Tankstelle für Boote. Nur ungefähr 500 Meter Fussmarsch.

Nun ist er da, der 2. Teil der Reise kann los gehen.

 

2.6.04

Es regnet. Wir bleiben im Hafen von Korfu, besuchen das Städtchen, kaufen ein und trinken noch einen mit Beat und  André, die wir hier wieder antreffen.

 

3.6.04

Ziemlich starker Wind ist angesagt und die Wolken hängen noch immer tief. Wir entscheiden uns wegzufahren, Beat und André bleiben. Kurz nach Korfu lässt der Wind leicht nach und das Wetter klart auf. Hinter uns können wir nach wie vor Regenwolken sehen. Wir segeln dem schönen Wetter entgegen und das mit Windstärke 4-5. Sonntagssegeln wie im Bilderbuch! Am späteren Nachmittag legen wir die Anker in der Bucht vor Lakka. Herrliches Städtchen, aber jetzt schon recht voll von Segelbooten und Touristen. Wie wird das wohl in der Saison noch werden ?

 

4.6.04

Der Wind ist frisch, wir legen los und wollen in eine Bucht, nur ca. 10 Meilen weg, etwas südlicher.

Kaum aus der Bucht ausgefahren erwischt uns ein Wind von stärke 8, und die Wellen bauen auf bis ca. 1,5 Meter. Mit 2 Reffs in den Segeln geht die Post ab. Wir sind absolut alleine auf der Strecke, ausser ein Militärboot, das uns sofort abfängt und dauernd in respektablem Abstand und umkreist.

Scheinbar überwachen die Griechen bereits ihre Gewässer im Hinblick auf die Olympiade. Unser Dingi haben wir an der Leine hinter uns angebunden. Bei den hohen Wellen und bei unserer Geschwindigkeit von über 8 Knoten beginnt das Dingi verrückt zu spielen. Es steigt in den Wind und überschlägt sich dauernd. Ich fürchte um die Paddel und wir entschliessen uns das wild gewordene Böötchen zu bergen. Kurz bevor es uns gelingt das Dingi hinten etwas aufs Boot zu ziehen, dreht es sich nochmals um und taucht mit dem Bug unter, so dass uns die Kraft nicht mehr reicht, das Dingi zu bergen. Wir schiessen in den Wind, stoppen somit das Boot und können nun so die Paddel  abnehmen und das Beiboot halbwegs hinten hochziehen und kurz anbinden. Nach 10 Minuten sind wir geschafft, das Beiboot aber in Sicherheit.  Wir segeln weiter, ständig begleitet vom Militär. Ungefähr 2 Meilen vor unserem Tagesziel frischt der Wind weiter auf. Da wir  nicht wissen ob wir am neuen Ort überhaupt einen Platz finden und wie die Bucht aussieht, entscheiden wir an unseren Ausgangspunkt zurückzugehen, denn dort kennen wir die Verhältnisse. Mit Wind im Rücken rauscht unser Boot nur mit einer kleinen Fock in voller Geschwindigkeit zurück zur Bucht von Lakka, wo wir geschützt liegen und ein schönes Bier geniessen.

 

5.6.04

Unser heutiges Ziel ist Preveza, ein Hafen der über einen ausgebaggerten Kanal angefahren werden muss. Herrliches segeln, schönstes Wetter. Der Hafen ist fast voll besetzt, es liegen hier einige Flotiliensegelgruppen. Abends und früh sonntags werden bei denen die Crews ausgewechselt. Es geht sehr geschäftig zu. Köstlich amüsieren wir uns über einen  Angestellten der Charterfirma, er sieht mit seinem Schnauzbart wie ein Seehund aus, offenbar ist er schon recht abgelebt und unter der Kappe guckt ein langer Zopf hervor. Seine Erscheinung ist typisch für die Vercharterer-Mannschaft, die man in vielen Charterbasen findet. Meistens sprechen diese auch Deutsch oder Englisch. Ich habe immer das Gefühl, diese Kerle hätten irgendwie mit dem Leben frühzeitig abgeschlossen, wenn man sich aber mit ihnen unterhält, sind die meisten sehr liebenswürdig und hilfsbereit. Hier hat die Chartermannschaft richtig zu tun, denn ca. 20 Boote wechseln übers Wochenende die Crew.

Mit einkaufen wird nichts, alle Läden sind geschlossen. Normalerweise findet man in allen Häfen eine Einkaufsmöglichkeit. Hier nicht. Alles geschlossen bis Montag.

 

6.6.04

Unser Ziel ist die Bucht von Vlychion. Um auf kurzem Weg dorthin zu gelangen müssen wir den Kanal von Levkas durchfahren. Nicht weit von unserem letzten Hafen finden wir die Einfahrt in den Kanal. Das Einfahrtsmanöver ist recht spannend, denn durch die Versandung ist nur wenig Platz zum Einfahren geblieben.

Endlich stehen wir vor der Brücke, die macht aber erst wieder zur nächsten vollen Stunde auf. Das heisst, wir müssen erst ¾ Stunden warten. Wir binden an einem Fischerböötchen fest und vertreiben uns die Zeit mit rumkucken. Ein Skooter, mit einem Ehepaar obendrauf  weckt unsere Aufmerksamkeit. Diese Skooter sind schon unheimlich stabil gebaut, denn das Hinterrad war in den Federn so weit runtergedrückt, und der Reifen fast platt, dass das Schutzblech nur noch knapp über dem Boden schleifte. Aber das Mobil fuhr. Es fuhr mit zwei absolut schwergewichtigen Personen. Sie, etwas dicker wie er, sass vorne, den Rock bis in den Schritt hochgezogen und oben auf dem bekrausten  Kopf ein Helm. Er, etwas schmächtiger, mit einem Spazierstock in der Hand, den er seitlich abstützte, machte eine komische Figur hinten auf dem Rest des Sitzes. Sein Versuch, seine angetraute von hinten zu umklammern um sich festzuhalten, endete so ungefähr unter den Achselhöhlen. Ein Bild für die Götter, aber sie waren zufrieden und kamen auf der Strasse vorwärts, langsam aber sicher.

Um ein Uhr, für griechische Verhältnisse recht pünktlich, wurde die Brücke zur Seite geschwenkt und wir konnten durchfahren und den Rest des Kanals, etwa 6 Seemeilen lang in Angriff nehmen.

Nach dem Kanal war es nicht mehr weit bis in die Bucht von Vlychion, wo wir in mitten  einer wunderschönen Landschaft den Anker setzten und bei Dimitrius einige Biere und danach herrlichen Fisch genossen.

 

7.6.04

Mit herrlichem Wind und super Wetter segeln wir südwärts, auch hier begleitet von einem Militärboot.

Unser heutiges Tagesziel, Fiskardo, ein sehr schönes, sehr gepflegtes Städtchen mit vielen Flotilienseglern im Hafen. Hier können wir gut einkaufen.

 

8.6.04

Die Bucht, die wir uns als Ankerplatz ausgesucht hatten, war mit einer Fischfarm belegt. Wir mussten weiter, hatten aber keine Bucht mehr in greifbarer Nähe, so dass wir an einem Strand frei den Anker setzten. Es war ganz schön windig , doch unsere verkatteten Anker machten uns keine Mühe. Es schaukelte die ganze Nacht, aber das macht Francois und mir nichts aus.

 

9.6.04

In der Früh starb der Wind und wir mussten wieder einmal mit dem Motor fahren. Gott sei Dank hatten wir nur eine kurze Tagesstrecke bis Mesolongion . Die Einfahrt, ebenfalls durch einen Kanal, war sehr hübsch, dafür aber der Hafen danach scheusslich. Das Städtchen, ca. 10 Fussminuten vom Hafen weg, schien nur mit jungen Leuten belebt zu sein. Kaffeehäuser und Bars schmückten die gesamte Innenstadt. Am Abend hat sich das gesamte Stadtleben in den Hafen zu einer kleinen Gartenkneipe nur 50 Meter von unserem Boot weg, verlagert. Jungs mit Mopeds und Skooter mussten den jungen Mädchen mit ihren Fahrkünsten und lärmenden Motoren imponieren, und das bis 0400 Morgens. Gute Nacht ! ( Mit Ohrenstöpseln war es gerade so auszuhalten !)

 

10.6.04

Vormittags reparieren wir mit Polyester erst einmal einen Bagskistendeckel, bei dem die Verschlusskappen vor längerer Zeit abgeplatzt waren. Auch der defekte Ankerwinchschalter wurde unter die Lupe genommen und funktionierte nach einer Stunde Arbeit mit Lötkolben und Elektrodraht wieder. Abends legen wir in der Marina von Patras an. Hier sind wir vom Regen in die Traufe gelangt.

Ich wollte etwas Werkzeug einkaufen, fand auch einen Laden und bekam mehr oder weniger das was ich wollte. Beim Bezahlen winkte uns der Besitzer bei der Kasse durch. Er schenkte uns ganz einfach die Werkzeuge.  Effaristoheisst Dankeschön auf griechisch.

Abends wurde gleich gegenüber von uns im Hafengebiet ein Folkloreabend abgehalten. Die Lautsprecher waren so gerichtet, dass wir genau in der Schallinie lagen. Hätten die wenigstens mehr wie 2 Instrumente gebraucht und bei jedem mehr wie 3-4 Töne rausgebracht, hätte so ein Abend ja schön sein können. Für mich hörte es sich aber eher wie eine Versammlung von rammligen Katzen an. Bis 0300 in der früh, freuten sich die Einheimischen an ihrer Folklore. Schon die zweite kurze Nacht !

 

11.6.04

Traumhaftes Segelwetter.  Wir fahren unter der Brücke von Rio durch. Eine gigantische sehr schöne Brücke, die demnächst fertig gestellt sein wird. Wir müssen uns per Funk anmelden und die Erlaubnis zur Durchfahrt einholen. Köstlich ist es  mitzuhören was so alles am Funk abgeht. Es gibt doch viele die vom Funk keine Ahnung haben. So hatten wir unsere helle Freude an einem Deutschen, der mit dem Kontrollbeamten der Brücke nicht klar kam. Endlich spuckte er ins Funkgerät, „ sorry I can not understand good englisch. Ich bin von Deutschland, von Lübeck, Lübeck, do you understand ?“. Der Kontrolleur war sehr nett und geduldig und gab sich mit Wenig zufrieden. Kurz danach passierte unser deutscher Segelfreund die Brücke und zog Richtung Westen weiter.

In einem kleinen „ antiken“ Hafen , Nafpaktos, waren wir alleine im Hafen. Gut so, denn viel mehr Boote hätten nicht Platz gehabt. Nachdem wir uns ein gutes kühles Bier genehmigt hatten und zum Schiff zurückkamen, hatte ein Österreicher neben uns festgemacht. Unsere Leine, die verhinderte, dass das Boot zu sehr vom Wind zur Seite gedrückt wurde, hatten diese netten Leute einfach gelöst. So was hat man gern!

 

12.6.04

In der Bucht vor Trizonia ankern wir und geniessen in einer kleinen Taverne herrlichen Fisch und dazu den ersten Fussballmatch der Europameisterschaft, Portugal gegen Griechenland. Das war in jeder Hinsicht ein Fest, besonders nachdem Griechenland gewonnen hatte.

 

13.6.04

In der Bucht von Anemos Kampi mussten wir bei sehr starkem Wind den Anker setzen. Abends unternahmen wir einen längeren Fussmarsch, denn wir brauchten Bewegung, besonders nachdem wir uns so richtig die Bäuche vollgehauen hatten. Ich hatte nämlich die Idee, nach dem Kartoffelbrei mit Gulasch einen Dessert , Vanillecreme, zu servieren. Leider hatte ich mich beim Mischen von Milch und Pulver in der Verpackung geirrt und Kartoffelflocken in die Milch an Stelle von Vanillepulver geschüttet. Fazit der Geschichte war , dass wir die doppelte Portion Kartoffelbrei gegessen haben und trotzdem danach die Vanillecreme wegputzten. Ein nächtlicher Fussmarsch wirkt Wunder.

 

14.6.04

Popolos ist sein Name. Er trinkt von morgens bis abends Bier und hilft jedem, der in Galaxeidi anmachen will, um mit einigen Euros seinen  Bierkonsum zu finanzieren. Er spricht perfekt Englisch und fragt einem gleich nach dem Namen. Leider hat er sich meinen gut merken können, so schrie er ständig nach „ Rudy „ und wenn es nur wieder einmal war um zu fragen, ob alles OK sei.

Wir wollten unser Schiff am nächsten Tag hier lassen um von hier aus die Ruinenstadt „Delfi“ per Bus zu besuchen. Es war uns ganz recht, dass Popolos sich es zur Ehre machte, unser Boot zu bewachen.

 

15.6.04

Per Bus nach Delfi. Vorher kurz beim Metzger in der Stadt eingekauft, das Fleisch aber bei Ihm gelassen, um es nach unserem Ausflug wieder abzuholen. Der gute Metzgersmann sprach kein Englisch, wir kein Griechisch. Mit Hilfe der Uhr versuchten wir herauszufinden, wann der Laden abends geöffnet ist. 5 Uhr, das ist auf allen Uhren gleich.

Nachdem wir Delfi besichtigt hatten und uns der Bus wieder vor die Metzgerei  gebracht hatte verweilten wir noch auf dem Boot bis kurz vor 5 Uhr. Ich marschierte los bis vor den verschlossenen Laden. Nach einer Stunde, um 6 Uhr kam dann eine  Frau, die mir das Fleisch aushändigte.

Ich musste  zwischenzeitlich eingestehen, dass die Griechen zwar sehr nette und meist auch sehr freundliche Leute sind, aber von den Mitteleuropäern sind sie in Sachen Organisation doch sehr weit weg, zum Teil weiter weg wie die Afrikaner. Wir sollten später noch einige köstliche Erlebnisse dieser Art haben.

 

16.6.04

Von Galaxeidi nach der Bucht „Ormos Vathi“ sind es etwa 35 Seemeilen. Mit dem uns von schräg hinten schiebenden Wind war das ein Katzensprung. Die Bucht von Vathi ist riesig gross, keine Menschenseele bewohnt dieses schöne Gebiet. Es gibt keine Häuser, keine Strasse, nichts, was die herrliche Bucht verschandeln könnte. Hier legen wir uns mit Anker und Heckleine in eine kleine Einbuchtung mit  türkisblauem Wasser. Schwimmen ist angesagt.

 

17.6.04

Es ist so schön hier, dass wir uns entschliessen, den heutigen Tag hier zu bleiben und einen Putz-und Waschtag einzulegen.

Innen und aussen wird das ganze Schiff durchgeputzt. (Ist auch Zeit nach 3 Wochen). Wäsche waschen und die Betten neu beziehen. Wir bereiten uns vor, dass Rita mit Philippe und Eveline am Samstag zu uns kommen.

Abends kommt aus der Ferne ein anderes Segelboot in unsere Richtung.  50 Meter neben uns setzt der liebe Segler aus Deutschland seinen  Anker. Ist doch die Bucht mindestens 2 Km im Durchmesser, muss man sich 50 Meter neben einen anderen legen ? Viele Segler sind so, dass sie sich irgendwo, wo schon einer liegt, sich dazuhorten, auch wenn genügend Platz rundum ist.

 

18.6.04

Heute wollen wir nach Korinth, dort ist ein Fischerhafen, in dem wir auf die Mannschaft warten wollen.

Der Wind legt gegen Mittag immer mehr zu, so dass wir volle 7-8 Bfd haben als wir vor dem Hafen angelangt sind. Ich kenne diesen Hafen nicht, und wenn ich meinem Hafenbuch Glauben schenken kann, müssten wir quer zum Wind anlegen. Zudem ist der Hafen sehr klein und zum Teil untief. Für mich ein Grund vor dem Hafen zu kreuzen und  wie man sagt „ abwettern“, solange bis sich das Wettre beruhigt hat.

Nach einer guten Stunde ist es dann soweit, der Sturm ist vorbei, der Wind normal und wir fahren gemütlich in den Hafen ein.  Wir müssen uns ins Päckchen legen ( das heisst an einem anderen Boot längsseits festmachen). Kaum liegen wir fest neben einem Schweden, kriegen wir schon die neuesten Hafennachrichten. Rolf und Erika, ebenfalls Schweizer mit einer Amel, begrüssen uns und bieten uns gleich einen herrlichen kühlen Uzo mit Eis an.  Wir erfahren, dass der eine Engländer, der gleichzeitig mit uns vor dem Hafen war, direkt eingefahren ist, während wir uns entschieden haben, draussen zu bleiben. Mit dem Seitenwind, den wir scheuten, hat er gleich seitlich die kleinen Fischerboote aufgegabelt und sich mit deren Aussenbordmotoren die ganze Seite verschrammt. Nur mit Hilfe der anderen Seglern im Hafen, konnte er sein Boot von den Unterwasserleinen, die er im Ruder gefangen hatte befreien. Ich sah nur, wie er später von Boot zu Boot ging, und sich bedankte, der eine und andere erhielt auch eine Flasche Wein für seine Hilfe.

 

19.6.04

Wir gehen Einkaufen. Bepackt wie Lastesel schaffen wir es zurück zum Boot. Es ist heiss, wir messen über 35° im Schatten. Wir warten. Um 1500 kommen Rita, Philippe und Eveline, glücklich aber Müde nach einer durchgereisten Nacht zum Schiff. Sie hatten am Freitagabend den Zug von Neuchatel nach Frankfurt und Fulda genommen. In Fulda wurde umgestiegen auf den Nachtzug nach Berlin. Von Berlin nach Athen brachte sie der Flieger und von Athen nach Korinth der Bus. Eine lange, aber interessante Reise.

 

20.6.04

Bevor wir wegfahren, wollen wir uns die neue Crewliste von der Hafenbehörde abstempeln lassen, ein Erlebnis der allerersten Kategorie.

Francois und ich gehen mit allen Papieren zur Hafenbehörde. Zwei nette, junge Damen in weissen Uniformen empfangen uns. Nachdem wir die Papiere ausgefüllt haben, fangen die Beiden mit dem Rätselraten an. Was könnte so ein Boot an Gebühren kosten?  Wie seid ihr im Hafen gelegen, längsseits oder quer zur Mauer ?  Welche Spalten und Paragrafen  in den Tabellen könnten wohl zur Anwendung kommen?

Erste Berechnung : 0,72 Euro ( Schien mir doch etwas günstig ) aber so wenig, erweckte doch  das Misstrauen der beiden Beamtinnen.

Zweite Berechnung: 12,70 Euro ( Konnte eigentlich nicht sein, denn in Galaxidi haben wir für 2 Nächte 9,40 Euro bezahlt)  Ich machte den Mädels klar, dass das nicht sein konnte.

Dritte Berechnung:  Ein Kollege aus dem benachbarten Büro kam herbei, machte lautstark seine Berechnung und wollte dann 2,54  Euro, mit dem gab ich mich auch einverstanden, bezahlte schnell und machte mich mit freundlichem Gruss davon.

Ich finde es zwar ungerecht, dass die armen Mädels blöd hingestellt wurden, obwohl sie vermutlich Recht hatten, nur man muss schliesslich für seine eigene Tasche arbeiten.

Wir segeln nochmals in die Bucht von Vathi, wo wir wieder am gleichen Ort anlegen. Am Abend holen wir den Grill heraus und grillen am Strand.  Eine ruhige Nacht, die den Schlafmangel ausmerzen soll steht uns bevor.

 

21.6.04

Bereits um 0700 ist Tagwache. Heute sollen wir etwas ganz besonderes erleben.

Wir fahren Richtung Kanal von Korinth.  Diesen Kanal habe ich des öftern schon von der Brücke aus bestaunt. Diesmal sind wir unten und fahren durch. Das Herz klopft ein wenig vor Aufregung. Der Kanal ist 25 Meter breit, 12 Km lang und am höchsten Punkt 75 m tief. Es ist ein überwältigender Augenblick und man zollt höchste Bewunderung den Leuten, die um die Jahre 1800 herum mit einfachsten Mitteln diesen Kanal ausgestochen haben. Nach der Kanaldurchfahrt musste ich seitlich anlegen und die Kanalgebühr entrichten. Der Kassier hatte seine echte Mühe ausfindig zu machen wie man Switzerland schreibt. Ein uniformierter Kollege diktierte Ihm schliesslich das schwierige Wort. ( Das zum Niveau der Griechischen Beamten )

In der Bucht von Korfos legten wir den Anker bei relativ wenig Wind. Normalerweise dampfe ich den Anker immer ein ( im Rückwärtsgang am Anker ziehen um zu prüfen ob er hält). Heute habe ich es einmal unterlassen, denn der Anker hat schnell eingehängt und ich gab mich damit zufrieden. Entgegen den zwischenzeitlich gewohnten Nachtflauten, kam  diese Nacht um 0400 der Wind richtig stark auf. Ich war nicht ruhig und stand eine längere Zeit oben und prüfte immer wieder ob der Anker hält. Er hielt !

Beim Frühstück wurden wir von einem Schiffsnachbarn gerufen. Ein Dingi hatte sich von einem anderen Boot selbstständig gemacht und trieb auf unser Boot zu. Wir konnten dieses ohne Problem auffangen und dem Besitzer zuführen.

 

22.6.04

Wir landen in einem kleinen Hafen, Perdika auf der Insel Ägina. Das Wasser ist so sauber dass wir selbst im Hafen schwimmen konnten. Dass man in dem Hafen schwimmen konnte, hat sich Francois scheinbar so zu Herzen genommen, dass er spätabends, nach dem Fussballmatch mit dem Dingi gekentert ist und noch ein „Mitternachtsbad“ nahm. Wir mussten nämlich in diesem Hafen wegen den Felsen an der Mole soweit von der Mole bleiben, dass wir das Dingi benutzten um  an Land überzusetzen.

Von der ganzen Nachtbaderei hätte ich nichts mitbekommen, wenn nicht morgens im Salon, Geldscheine und Ausweise, alles was man so in einer Geldbörse mit sich führt, feinsäuberlich zum trocknen ausgelegt gewesen wäre. Francois muss  nur leise geflucht haben, denn ich habe nachts wirklich nichts gehört und herrlich geschlafen.

Vor dem Nachtessen hat mir Rita unter den amüsierten Blicken der Einheimischen mit dem Bartschneider die Haare geschnitten.

Am Quai legt ein Wassertankschiff an, das ca. 1000 m³ Wasser in eine Gemeindezisterne pumpt. Es ist unglaublich, dass das ganze Dörfer über diese Tankschiffe mit Wasser versorgt werden müssen. Vermutlich wird man hier nicht jeden Tag ein Bad nehmen oder Duschen.

 

23.6.04

Nachdem wir  in einer schönen Bucht einen Badestopp eingelegt hatten, peilten wir Hydra an. Hydra kennen wir von einem früheren Griechenlandtörn. Es ist ein enger Hafen mit viel Betrieb. Täglich laufen bis zu 10 grosse Fähren ein und aus. Unzählige kleine Fähren und kleine Wassertaxis  steuern zu einem hektischen Betrieb im Hafen bei.  Wir erspähen eine Lücke am Südquai, ein guter Platz zwischen zwei grossen Motorschiffen. Philippe ist am Steuer, doch da kommt so ein Segelboot mitten im Hafen in  die Quere. Ich übernehme das Ruder und manövriere uns rückwärts an den vorgesehenen Platz. Es ist nicht ganz ohne, gleichzeitig zu steuern, den Motor zu bedienen , das Bugstrahlruder in Aktion zu bringen und gleichzeitig die Kette über die Winsch laufen zu lassen. Eigentlich müssten Segler auf einer Amel mindestens 4 Hände haben. Ich stelle mir vor, wie man manövrieren muss auf einem Segelboot, bei dem nicht alles vom Cockpit aus bedient werden kann.

Es lebe die praktische AMEL !

In Hydra gibt es immer „ Hafenkino“ und es ist köstlich zuzuschauen, wenn die Italiener, Griechen oder Franzosen mit ihren Monster-Motorbooten spät abends in den Hafen kommen und sich einen Platz zu erobern. Da geht es zu wie im Krimi. In eine Lücke von 2-3 Meter kann ein solcher Macho mit seinem Boot von 6 Meter breite ohne weiteres einfahren!  Es könnte zwar etwas dabei kaputt gehen, aber das macht ja nichts !

Die meisten von diesen von diesen Machos ( es sind immer die gleichen Nationen !) können ihr Boot überhaupt nicht fahren, und wehe es hat noch  Wind von der Seite im Hafen , dann wird das ganze noch schöner. Wir haben in Hydra jedes Mal              „Hafenkino vom Feinsten „.

 

24.6.04

Poros ist ein schönes  Städtchen. Man kann gut einkaufen, Wir finden einen Schneider, der für 5 Euro einen Reissverschluss an der Hose von Rita auswechseln will. Morgen um 0900 können wir die Hose abholen. Im Internetcafe gibt es nicht nur die neusten Mails abzuholen, man kann auch ein herrliches Zapfbier trinken. Philippe und Eveline mieten sich einen Skooter für eine Stunde und machen eine Inselrundfahrt, wir andern geniessen das Leben und halten ein Schwätzchen mit 2 Franzosen-Paaren, die scheinbar die gleiche Route fahren wie wir, denn es ist bereits das 3.Mal dass wir uns in einem Hafen oder einer Bucht begegnen.

 

25.6.04

Nachdem Rita frisches Brot gekauft hat wird gefrühstückt. Danach gehen wir noch auf den Markt, kaufen 5 Fische und etwas Fleisch. Früchte und Gemüse werden ebenfalls gebunkert.

Nun sind wir bereit zum Ablegen. Ziel ist auf der Insel Ägina die Bucht Marina. Von dort aus  kann man zu Fuss  zu einem bekannten griechischen Tempel. Wir leiden unter Windmangel heute und müssen uns vom Motor vorwärts bringen lassen. Auf halbem Weg verzieht Rita plötzlich das Gesicht. Wir haben vergessen die Hose um 0900 abzuholen.  In der Bucht angekommen steigen Philippe und Eveline ins Dingi und gehen auf Siteseeingtour. Ich setze mich an den Laptop uns schreibe, Francois schläft und Rita hört Musik.  Zwischenzeitlich kommt der Wind auf und die Wellen schaukeln unser Schiff schon ganz ordentlich.

Sowie  die 2 Jungen zurück sind, entschliesse ich , dass wir ein Stück der Insel entlangfahren und in den kleinen Hafen von Perdika  übersiedeln, denn es bahnt sich hier eine unruhige Nacht an.

Nach gut einer Stunde legen wir in Perdika am gleichen Platz wie letzten Dienstag an.

Trotz vorgerücktem Abend kocht Rita uns die Fische nach griechischer Art und als Nachtisch geniessen wir den Fussballmatch zwischen Griechenland und Frankreich. Der griechische Sieg wurde von den Einheimischen nachher lautstark gefeiert.

 

26.6.04

Unter herrlichem Wind von 3-4 Bfd übersetzen wir in eine Bucht südlich von Athen. Von dort aus werden Philippe und Eveline mit einem Taxi zum Flughafen fahren und die Heimreise antreten.

Selbstverständlich haben wir vorher in einer Bucht Halt gemacht und das Schiff innen und aussen wieder Mal richtig geputzt.

Diesen Bericht vom Juni beende ich hier , damit Philippe die Datei mit nach Hause nehmen kann und zusammen mit den Fotos ins Netz gelegt wird.

Morgen fahren wir zurück nach Poros und werden übermorgen pünktlich um 0900 beim Schneider die Hose abholen. Der gute alte Mann wird sich dann wohl fragen, wie die Schweizer die Uhr erfinden konnten, wenn sie sich um volle 3 Tage verspätet haben !

 

27.6.04

Mittags auf dem Weg nach Poros wird in einer Bucht ein Badestop eingeschaltet. Obwohl ein frisches Lüftchen weht steigt der Thermometer schon ganz nahe an die 40° Marke. Kein Wölklein am Himmel und eine relativ ruhige See lassen auch diesen Segeltag wieder zu einem Bilderbuch-Segeltag werden. In Poros gehen wir an der Westseite an den Quai und machen mit Buganker und Heckleinen fest. Gleich gegenüber, auf der anderen Strassenseite liegt das Internetcafé. Ein schön kühles Bier und die Welt ist in Ordnung. Auf dieser Seite des Dorfes scheinen die Abwässer nicht direkt am Quai in den Hafen eingeleitet zu sein und somit stinkt es auch nicht so übel wie auf der anderen Dorfseite.

Abends finden wir mitten im Dorf, etwas abseits der Touristenpromenade ein kleines Kneipchen wo wir herrlich zu Abend essen. Einzig das von Rita bestellte Gyros besteht nur aus Fettstücken, so dass schlussendlich ich das Gyros und sie die in Folie gekochte Lammhaxe essen. Da soll doch einer abnehmen, bei so üppiger griechischer Kost. Morgen werden wir Fisch einkaufen und Diät-Kost essen, so unser Vorsatz.

 

28.6.04

Den Vormittag vertrödeln wir mit Einkaufen. Tatsächlich bekommen wir schönen Fisch auf dem Markt.

Während der Vorbereitung des Frühstücks geht  das Gas aus. Francois marschiert mit der leeren  Gasflasche von dannen. Rita und ich machen uns nach einer Stunde Sorgen, denn Francois ist noch immer nicht zurück. Eine Gasexplosion haben wir auch nicht gehört, also müsste er doch wieder auftauchen. Tatsächlich, endlich kommt er anmarschiert, verschwitzt und abgekämpft. Er musste bis fast ins nächste Dorf an eine Tankstelle, um das Gas zu kaufen, denn in dem nur 100 Meter entfernten Laden war Gas ausverkauft. Wir wollten schon ablegen, als Rita mich plötzlich nach der Hose fragt. Vergessen!  Typisch !  Also hüpfe ich von Bord, geh mit absoluter Unschuldsmine zum Schneider. Der guckt schon sehr verwundert hinter seinen dicken Brillengläsern hervor, als ich mich nach der Hose erkundige. Zuerst versteht er mich gar nicht. Erst als ich in der Werkstatt anfange  nach weissen  Stoffen zu schnüffeln, die in irgendeiner Form eine  Hose sein könnten, geht dem guten Mann ein Licht auf. Er greift unter die Arbeitsplatte und holt Ritas Hose hervor. Wie ausgemacht gebe ich ihm die vereinbarten 5 Euros und verabschiede mich. Auf seine Frage, warum erst heute, fasle ich etwas von Problemen mit dem Wind, und weg bin ich. Ich kann doch dem alten Herrn nicht weismachen, dass man auch als etwas jüngerer Erdenbruder schon vergesslich sein kann, wenn es um Damenhosen geht.

Wir verlegen uns  nachmittags nur ca. 2 Meilen in eine Bucht, die „ Russian - Bay „ Was diese Bucht mit den Russen zu tun hat haben wir nicht rausgefunden, nur dass nachmittags viele Boote dort ankern, abends aber den Anker einholen und verschwinden. Nur 4 Boote bleiben über Nacht und es ist herrlich dort zu baden.

 

29.6.04

Wir segeln weg von Poros , Richtung  Süd West. Heute hat es vormittags nur ganz wenig Wind, wie zu dieser Jahreszeit häufig. Zwei andere Segelboote sind ganz in der Nähe, nur einige hundert Meter vor uns. Jetzt packt mich das Jagdfieber. Ich fange an die Segel optimal zu trimmen und langsam aber sicher holen wir auf und schlussendlich überholen wir beide Segler und lassen sie auch schön zurück. Herrlich , wie unsere Amel bestätigt, dass sie nicht die Langsamste ist und schon gar nicht eine lahme Ente, was einige böse Zungen versuchen zu behaupten.

Früher Nachmittag steuern wir in eine grosse, gut geschützte Bucht auf der Insel Dhokos. Hier das gleiche Bild wie in der Russian-Bay. Abends nur noch 2 Boote, viele Grillen und absolut  stille See.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie so schöne Plätze in Griechenland total einsam und verlassen sind. Hier gibt es Platz und idyllische Bilder noch und noch.

 

30.6.04

Mit Wind im Rücken segeln wir bei herrlichstem Wetter Richtung Norden. Unser heutiges Ziel ist Kheli.

Eine traumhaft schöne Bucht in der sich am Ende eine Quaimauer zum Festmachen anbietet. Wir haben kaum angebunden, als neben uns ein Katamaran mit Landsleuten aus Genf festmacht. Es gibt ein freundliches Wiedersehen, denn wir kannten uns schon aus Poros, wo wir vor einigen Tagen schon nebeneinander gelegen haben. Es ist immer wieder erstaunlich, dass man von Zeit zu Zeit die gleichen Schiffe wieder trifft, obwohl keiner vom andern die Route weis. Meistens gibt es dann nach dem 2. oder 3. Mal ein Schwätzchen und  man fragt dann schon mal, wo die Reise hingeht.

In Kheli finden Rita und ich eine kleine Taverne auf einer Landzunge bei der Einfahrt zur Bucht, dort schmeckt uns das Bier besonders gut.

Zurück auf dem Schiff erwartet uns eine Überraschung. Francois scheint  um Jahre jünger. Die Ursache ist schnell festgestellt: Er war beim Haarschneider !  Rita kocht uns die Fische aus Poros , alles nach einem griechischen Rezept. Sie hat in Korfu ein Rezeptbuch gekauft „ Olivenöl „ so heisst es. Tolle , geschmackvolle und gesunde Rezepte aus Griechenland hat es zu hunderten. Nach und nach bekommen wir eine Probe daraus. Bis jetzt können wir nur Lob dafür aussprechen.