REISEBERICHT - Mai 2004

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Die alte Kirche von Trani

 

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Tagesausflug zu Pater Pio

 

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Die Anlegestelle in Hvar ist nicht gemütlich, es schaukelt dauernd.

 

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Auf der Burg von Hvar hat man eine herrliche Aussicht

 

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In Korcula  ist gut leben, schöne Altstadt und eine super Bucht.

 

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Gässchen mit viel     "High Tech"

 

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Dubvrinik mir der neuen Brücke, dort müssen wir durch zur Marina.

 

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Rita macht das souverän.

 

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Wo sollen wir da nur hin?  Das ist Durres in Albanien.

 

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Eigentlich für grössere Schiffe gedacht, aber besser so als sonst wo im Hafen.

 

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Hier treffen wir Ernst und Heinz die beiden Östreicher die mit dem Schiff Pech ahtten und aufgelaufen sind. Dank dem liebenswürdigen Konsul haben sie eine Hoffnung und wir einen schönen Tag.

 

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Unsere 2.Station in Vlores ist nicht besser.

 

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Hier in Sarande habe ich nicht den Mut anzulegen und gehe an den Quai gegenüber, etwas besser.

 

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Hier treffen wir Niko und trinken mit Ihm im 5-sterne Hotel ein Bierchen

1.5.04

Brötchen holen will ich. Da wir im Fährhafen, einem Sperrgebiet liegen, muss ich durch den Zoll durch, genau da wo die Leute aus Kroatien, Albanien und der Türkei in Italien mittels der Fähre einreisen.

Dem Zöllner erkläre ich, dass ich derjenige bin, der dort hinten im kleinen Eck, neben den grossen Fähren , mit dem „kleinen Bötchen „ liegt. Ok, ich kann durch, nachdem ich meinen Personalausweis gezeigt hatte.

Endlich am Ausgang, stelle ich fest, das ein weiterer Zaun das gesamte Hafengelände abriegelt. Also, ich marschiere los, und zwar in der Richtung, wo auch die Taxis wegfahren. Nach ungefähr 1½ Km, stelle ich fest, dass die Zufahrtsstrasse noch mindestens weitere 2 Km lang  und ebenfalls mittels eines Zauns von der Aussenwelt abgeriegelt ist. Der gesamte Zaun ist mit Video-Kameras überwacht, sonst wäre ich schon längst über das etwa 3m hohe Hindernis geklettert. Aber man soll den Löwen nicht reizen, und sich wegen ein paar Brötchen, die mit den Einwanderungsbehörden bekannten Schwierigkeiten aufhalsen. Wir haben doch noch ein  oder 2 alte Brötchen von vorgestern im Schrank. Die sind sicher besser, als so irgendein Gefängnisfrass.

Zurück !

Beim Ausgangspunkt , beim Taxistand, zurück, wage ich einige Schritte in die andere Richtung, man weiss ja nie.  Oha, da ist ja ein Ausgang, direkt gegenüber dem Zugang zur Altstadt. Praktisch !

Nur 2 Häuserblocks weiter und ich habe ein Brot, frisch aus dem Ofen ! Beim Vorbeigehen sehe ich die malerischen Gässchen, an jedem Haus ein Marienbild, mit Kerzen und  „ewigem Licht“. Die müssen ja Katholisch sein, und Sünde kann’s hier auch nicht geben !  Warum nur so viel von gestohlenen Autos gesprochen wird ?

Der Weg zurück zum Boot ist ein Spiessrutenlauf , von einem Polizisten zum andern, an jeder Tür steht einer. Halb Italien ist bei der Polizei !  Endlich am Zoll, aber in der falschen Richtung. Gott sei Dank erkennt mich der eine Zöllner, der, der so besonders nett war, und winkt mich durch. Die Erklärung gegenüber seinen Kollegen übernimmt er auch noch. Glück gehabt !

Am Schiff wartet Rita, schon ganz besorgt, denn fast 2 Stunden habe ich fürs Brötchen holen gebraucht. Und gewandert bin ich für diesen Tag ebenfalls schon.

Da bleiben wir nicht!

Welch ein Glück. Trani ist eine sehr schöne Stadt. Der Hafen ist sehr geordnet, der Jachtsteg ist rund um die Uhr von einem Hafenpolizisten bewacht. Das Wasser am Steg ist ausnahmsweise so gut, dass ich es sogar in unseren Trinkwassertank füllen kann. Rita ist ganz glücklich, denn jetzt hat sie endlich genügend Wasser zum Wäsche waschen. Gesagt , getan, plötzlich schwimmt unser ganzes Schiff im Schaum. Das Abwasser von der Waschmaschine hat noch eine ganze Menge von Waschmittel mit hinausgespült. Ich verdrücke mich in die Tiefe des Cockpits, als der Hafenpolizist vorbeikommt, den Schaumteppich erspäht, und wie soll’s auch anders sein, unseren Nachbarn, mit einer grossen Motorjacht, die mindestens das fünffache unserer Amel gekostet hat, auf den Regelverstoss anspricht. Ist doch selber Schuld, wenn einer mit so einer grossen Jacht prahlen muss, dann kann er auch mal für etwas Schuld sein. Nicht immer die Kleinen ! Ha ha.

Am Quai spazieren so viele Leute, dass man glaubt, ganz Trani sei auf den Beinen. Musik dröhnt aus allen Ecken und Bars, einige Schaubuden und Karussels helfen lautstark zur Erhöhung des Lärmpegels. Es wird der 1.Mai gefeiert. Gut dass unser Boot so effizient isoliert ist, dass man bei geschlossenen Fenstern und mit Ohrenstöpseln, irgendmal doch den Schlaf findet.

 

2.5.04

Ein ruhiger Tag. Erkundigung durch die Stadt. Nach einer guten Stunde Fussmarsch finden wir den Bahnhof, 15 Minuten direkter Weg vom Schiff. ( Leider sind wir den Strassensignaltafeln gefolgt, die für die Autos aufgestellt wurden). Scheinbar soll jeder Autofahrer, der zum Bahnhof will, erst mal die ganze Stadt kreuz und quer durchfahren. Dies nennt man Verkehrsplanung.

Morgen wollen wir einen Ausflug zu Pater Pio nach San Giovanni unternehmen.

 

3.5.04

 

Der Wecker klingelt, Aufstehen !

Kurzes Frühstück und ab geht’s, zum Bahnhof. Ich bin ganz nervös, eine Bahnfahrt in Italien. Bin ich mich doch überhaupt nicht gewohnt, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Nun wollen wir mit der Bahn nach Foggia, von dort mit dem Bus  nach San Giovanni Rotondo, wo die Walfahrtsstätte von Pater Pio ist. Pater Pio war mir bis anhin unbekannt. In Sibari hat uns Fortunato erst so richtig auf diesen wichtigen Heiligen angesprochen. Pater Pio war ein Kapuziner Mönch, der die gleichen Wunden hatte wie Jesus nach der Kreuzigung. Er soll Wunder gewirkt haben. So was muss man doch sehen, wenn man schon in der Nähe ist.

Um 0857 fährt der Zug auch pünktlich ab. Auf der einstündigen Fahrt durch die  schöne Gegend fällt einem so richtig auf, wie sauber und gepflegt die ganze Gegend hier ist. Die Stadt ist sehr sauber, die Felder sind gepflegt und die bis an den Horizont ausgedehnten Weinrebenanlagen sind so mustergültig gepflegt, dass man sich fast schon in der Schweiz fühlen könnte, ausser dass hier die Reben in kalifornischer Art ( über Kopf ) angelegt sind, die so ein maschinelles Winzern erlauben.

Gegenüber Kalabrien ist dies hier eine ganz andere Welt, alles so sauber, grosse gepflegte Industrieanlagen, die Städte sauber und gepflegt.

Wenn Pater Pio , der bereits im Grab liegt, sehen könnte, wie und mit was, sein Name vermarktet wird, würde er sicher aus dem Grab hochsteigen. So ein Kitsch und eine so makabere Vermarktung habe ich noch nirgends gesehen. Pater Pio-Hotel, Pater Pio-Kiosk, Pater Pio-Bäckerei usw. Einzig ein Pater Pio-Nachtlockal habe ich in der kurzen Zeit nicht ausmachen können, sicher gibt es das aber auch.

Nach 2 Stunden am Wallfahrtsort  hat genügt. Zurück geht’s, per Bus und Bahn zu unserem Schiff.

 

4.5.04

 

Eigentlich hätten wir heute weitersegeln wollen, der nächtliche Sturm, der noch bis fast zur Mittagszeit anhält, lässt uns im Hafen bleiben. Beim Bezahlen im Hafenbüro, werde ich mit Dokumentationen über die Gegend, einem Logbuch, T-Shirt und Basketmütze sowie Schlüsselanhänger und einer Flagge dermassen beschenkt, dass ich nochmals argwöhnisch auf die Tariftabelle schiele. Nein, alles ist in Ordnung, scheinbar mag der Beamte die Schweizer oder er hatte eine besonders gute Nacht mit seiner geliebten Frau hinter sich.

Wir profitieren auch noch, die leere Gasflasche auffüllen zu lassen, dabei kommen wir am Markt vorbei. Entweder haben die Fischer und Gemüsehändler ihre Freude an Rita , oder aber sie wollen ihre Ware unbedingt vor dem Marktschluss  noch loswerden. Wir kaufen 2 Fische, bekommen aber für den gleichen Preis gleich 5 Stück eingepackt, das gleiche bei den Artischocken, 4 gekauft und 6 eingepackt. Mir soll es recht sein, wenn sich meine Frau so schnell amortisiert, dabei ist sie doch nur ganz normal höflich mit den Leuten.

 

5.5.04

Morgens rechtzeitig legen wir los und steuern Vieste an. Obwohl man bereits bei der Hafenausfahrt von Trani, am Horizont das Kap von Vieste sieht, zieht sich der Tag in die Länge, denn der Wind ist erst mal knapp. Während ich lese, fragt Rita mich, ob ich das Geknatter an der Landseite auch höre. Ja, tatsächlich, da wird geschossen und Granaten explodieren, so hört sich das an. Ein Blick auf die Karte. Wir sind, ohne es zu merken, in ein militärisches Sperrgebiet eingefahren !  Nur noch ungefähr zwei Meilen, dann sind wir wieder draussen. Die zwei Meilen sind sehr lang, und mein Hinterteil ist schon ganz hart geworden , vom ständigen zusammenkneifen der A…Backen. Ouf, geschafft, das Grollen und Knattern  entfernt sich langsam aber sicher. Gut dass bald Vieste vor uns liegt.

Beim Einlaufen in den Hafen von Vieste, frage ich über Funk den Hafenkapitän an, wo wir uns hinlegen können. Kein Wort  englisch. Nur Italienisch, ein kleineres Problem, denn eine vernünftige Verständigung kommt nicht auf. Von einem Steg aus winkt uns eine Dame, sie gibt uns Zeichen, dass wir bei Ihr anlaufen sollen. Das tun wir gerne. Mit einem freundlichen „Hello, how are youbegrüsst sie uns. Ich frage auch gleich, ob sie die Kanadierin ist, von der uns Beat erzählt hatte. Sie ist es, sie nimmt auch gerne die überbrachten Grüsse von Berni an, zeigt uns alles, was wir brauchen, Strom, Wasser usw, nimmt freundlich die Papiere ab, die Sie später wieder gegen die verhandelte Gebühr für eine Nacht, wieder zurückgibt. Die Leute sind im Dorf sehr freundlich, das Dorf hat eine schöne Atmosphäre.

 

6.5.04

 

Fahrt nach Lastovo, wo wir in Ubli, neben dem Fährsteg festmachen. Hier ist Kroatien, und das merkt man auch gleich. Als Allererstes, Polizei, Kroatische Gebühr von 270 Euro abdrücken, Passkontrolle. Danach sollen wir 3 Euro pro Meter Schiff bezahlen, für Nichts und Widernichts. Nach einem kurzen Gespräch  einigen wir uns auf 20 Euro.  Nach 2 Stunden, es ist schon fast 1900, kommt der Polizist und erklärt, dass wir von dem Platz weg sollen, da für die Nacht Sturm angesagt ist, und der Platz sehr ungünstig liege. Dafür seien wir sicherer, auf der Gegenseite der Bucht an einer geschützten Stelle. Dort könnten wir an einem alten Militärsteg anlegen. Also fahren wir los. Nach 20 Minuten sind wir an besagter Stelle, nur, die Anlegestelle ist bereits von zwei anderen Schiffen belegt. Wir ankern mitten in der Bucht, obwohl man uns erklärt, dass der Anker auf diesem Grund nicht gut halte.

Später abends fängt der Wind wirklich an zu heulen. 20-30 Knoten weht er schon ! Wir entscheiden uns nicht zu schlafen und Ankerwache zu halten. Auf dem Monitor verfolgen wir unsere Position. Wir haben Glück, der Anker hängt recht gut. Mit dem Zweitanker zusammen läuft er nicht mehr wie 20 Meter weg, und das glücklicherweise gegen die Buchtöffnung, so dass keine Gefahr besteht für uns, aber an Schlaf ist die ganze Nacht nicht zu denken.

 

7.5.04

Es gibt eine Bucht, Vela Luke, nicht weit von Lastovo auf der nächsten Insel. Dorthin steuern wir heute. Direkt neben einer Tankstelle können wir festmachen. Die Leute sind so freundlich wie Steinsäulen. Da bleiben wir nicht, es gibt sowieso nichts zu sehen.

 

8.5.04

Hvar ist unser Ziel. Eine sehr schöner Fleck Erde mit einer sehr schön gelegenen alten Burg. Ein Hafenmeister, der weiss wie man mit Touristen umzugehen hat. Auf unsere Frage nach einem guten einheimischen Lokal, empfiehlt er uns einen Freund, nicht weit vom Hafen. Wir sind vom Essen begeistert, der Wein ist ebenfalls so gut, dass wir davon auch reichlich geniessen. Ob das ständige Schaukeln am Quai schlussendlich von den Wellen oder vom Wein ist, kann nicht mehr so genau festgestellt werden. Sicher ist nur, dass der Hafen absolut ungeschützt ist und in keinem Fall für Seekrankheitsgefärdete zu empfehlen ist. In der Früh hole ich nochmals frische Brötchen und nach dem Frühstück hält uns hier nichts mehr.

 

9.5.04

Nächste Insel, alles in Sichtweite. Wir steuern Vis an. Vor dem Hafen, der ebenfalls keine Mole hat, ankern wir in einer Bucht. Mit dem Dingi fahren wir hinüber zur Stadt, ebenfalls sehr romantisch und verträumt, aber noch im Winterschlaf. Die Saison hat noch nicht so richtig angefangen, obwohl schon recht viele Charterschiffe unterwegs sind. Wind und Wellen sowie das Wetter  sind einmalig und bereiten viel  Segelfreude. Ansonst  ist Vis langweilig  und wir begnügen uns mit dem Dingi nochmals eine Buchtrundfahrt zu machen und am Quai ein schönes Bier zu trinken.

 

10.5.04

Von Vis sind wir nach Loviste in eine herrliche Bucht gefahren. Dreimal haben wir versucht den Anker zu werfen, ohne Chance. Zudem ist die Bucht eng und das Ufer steil. Kein gutes Gefühl ! Wir drehen ab und fahren unter Motor noch bis Loviste. Loviste ist eine verträumte mittelgrosse Bucht wo wir herrlich liegen. Auch 6 andere Segler haben diese Bucht zum ankern ausgesucht, aber Platz ist genug da. In der Saison sollen hier bis zu 100 Boote  eng aufeinander liegen. Hui, so wie wir hier sind gefällt es mir besser.

 

11.5.04

Wir fahren in eine Bucht gleich neben Korcula ein, ankern bei 6 Meter Tiefe und liegen wie die Könige in Persien. Das Städtchen Korcula ist nur ein Katzensprung entfernt. Beim Spaziergang, dem Quai entlang, kommt ein kleineres Segelboot angefahren. Ich will den jungen Leuten   behilflich sein und nehme die Leine ab. Die See ist an dieser Stelle äusserst rau mit mindestens einem Meter Welle. Der eine wirft mir die Leine zu, ich fang ab und zieh das Boot zurück um es anzubinden. Blatsch liege ich auf dem Hintern, die Leine war verknotet, aber nicht nach seemännischer Art, so dass diese auf Zug nachgab und mich auf den Bürgersteig beförderte. Das mit viel Kleingeld gefüllte Portemonai tat dazu, dass ich für fast 2 Wochen einem  „ Gorilla Blauarsch „ glich. Der junge Mann entschuldigte sich wenigstens für seinen unrühmlichen Knoten und bedankte sich für die Hilfe. Mit einem verkniffenen Lächeln zogen wir weiter. Das kühle Bier danach hat der Prellung nichts genutzt.

 

12.5.04

Hafentag. Rita geht, von mir mit dem Dingi chauffiert , in die Stadt. Sie möchte die Geschäfte durchstöbern. Ich mag das nicht. Ich habe wichtigeres auf dem Schiff zu tun!

 

13.5.04

Unser heutiges Ziel ist die Bucht von Slano.  Ausser dass wir in ein fürchterliches Gewitter mit Regen aus Kübeln geraten sind, ist von hier nichts zu erzählen. Dahin muss man nicht. Ich verstehe auch nicht, warum einem Leute solche Orte als sehenswert und schön angeben. Zum Kotzen ist das dort. Nichts ist schön !

 

14.5.04

Wir segeln nach Dubrovnik.

Das ist schön. Eine super Marina, von der aus man mit dem Bus, der von einem lebensmüden Kroaten auf der engen Strasse dem Meer entlang gezwungen wird, in die Stadt fahren kann.

Dubrovnik ist bereits mit Touristen aus aller Herren Ländern voll. Es sei aber noch nicht Saison, erzählt uns eine Kroatin. Im Sommer muss das hier voll sein wie bei einem Strassenfest.

Wir ziehen uns abends in die Marina zurück und essen dort im Clubhaus einen herrlichen Fisch mit allem drum und dran. In den Touristenkneipen in der Stadt wollten wir nicht essen gehen, denn alles ist auf Deutsch angeschrieben und man wird förmlich in die Kneipen hineingerissen. Nicht mein Stil.

 

15.- 16.5.04

Samstag Nachmittag muss ich in den Hafen von Dubrovnik zum Ausklarieren.

An der ersten Mole haben wir gerade eben festgemacht, da kommt ein Kroate und erklärt, wir müssten weg, denn eine grosse Fähre würde bald kommen. Also, Leinen los, ablegen und nächste Mole ansteuern. Ein Hafengehilfe will uns die Leinen abnehmen. Er fragt uns, wie lange wir hier bleiben wollen. „Ich muss nur ausklarieren“, ist meine Antwort, Ha, dann müssten wir in den Zollhafen, das ist dort drüben. Also, Leinen los und weiter geht’s. Im Zollhafen angelangt, marschiere ich ins nächste Büro. Dort ist ein freundlicher Beamter, der mich zu einer anderen Behörde verweist, die auf der anderen Strassenseite ist. Also, weiter geht’s. Im besagten Büro angekommen, stehe ich vor verschlossener Tür. Zurück ins erste Büro. Der versteht nicht, warum das Büro geschlossen sei. Er telefoniert. In ca 10-15 Minuten würde der Beamte wieder da sein, er sei nur auf einen Kaffee weg. Ich soll beim Schiff warten, er würde mich holen. Nett ist der schon! Nur da kommt noch einer, mit Funkgerät ausgestattet, das verheisst nichts Gutes. Das Schiff muss nach vorne verlegt werden, da eine grosse Fähre in der Anfahrt sei. Leinen los, 100 Meter weiter vorne neu festgemacht, genau dort wo er uns hinweist. Die Fähre kommt. Ein Geschrei, das Boot muss noch weiter nach vorne. Leinen los und nach vorne. Leinen fest. Jetzt kommt auch der „ Kaffeetrinker „ und holt mich ab. Er ist sehr nett und das Stempeln geht sehr flott. Nun noch durch den Zoll und die Passkontrolle, dann können wir ablegen und Kurs auf  Albanien nehmen. Die ganze Ausklariererei hat über 2 Stunden gedauert.

Rita und ich könnten nun sicherlich an der Olympiade in der Disziplin Anlegen-Ablegen einen guten Platz erhoffen. Ich werde dann mal in Athen nachfragen, ob es bei der diesjährigen Olympiade, wenn wir gerade in Athen sein werden, eine solche Disziplin gibt.

Wir fahren in die Nacht hinein, weit im Meer draussen, denn man hat mir angeraten Montenegro weit zu umfahren, dort gibt es nämlich noch so was wie Seeräuberei. Die nehmen Gebühren von den Seglern, alleine nur wenn sie durchfahren.

Sonntagmittag laufen wir in Durres, Albanien ein. Ich glaube nicht richtig zu sehen. Ein Handelshafen mit viel Schrott. Der Hafenkapitän ruft uns über Funk an und dirigiert uns in das eine Eck vom Hafen, wo wir auf der Pier ein auf Böcken stehendes Segelboot ausmachen können. So wie wir dort anlegen, werden wir von mindestens 2 Dutzend Leuten empfangen. Scheinbar hat man hier noch nie so eine Amel gesehen. Fünf Personen geben sich als Offizielle zu erkennen und wollen auf das Boot. Nur mit Unbehagen sehen wir zu,   wie diese mit ihren dreckigen Schuhen aufs Boot klettern , sich sofort ins Innere begeben und so richtig Umhergaffen. Jeder, der Polizist, der Hafenkapitän, der Schiffsagent, der Zöllner und der von der Einreisebehörde stellt die gleichen Fragen und füllt Papiere mit 4-5 Durchschlägen aus, stempelt und unterschreibt. Zuletzt muss ich auch alles unterschreiben, obwohl ich keine Ahnung habe, was ich da unterschreibe. Mit einem Einreisestempel im Pass sind wir nun freie Menschen, dürfen den Hafen auch verlassen, müssen nur noch 20 Euro dem Agenten zahlen und 100 Euro dem Hafenkapitän  die so genannte  „Dienstleistungsgebühr“ entrichten. Die 100 Euro  werden so ganz nebenbei in die rechte Hosentasche gesteckt, „ sehr offiziell und ohne Quittung “.

Dafür gibt er uns noch den guten Tipp, alles an Bord und das Dingi im Boot zu verstauen, denn alles, was nicht festgezurrt ist, werde geklaut. Gute Aussichten!

Aus dem aufgebockten Segelboot kommen zwei Österreicher zu uns runter. Die Beiden hatten das Pech, an der Albanischen Küste, wegen den ungenauen Karten auf Fels aufgelaufen zu sein. Dabei  ist nicht nur der Kiel vom Rumpf teilweise abgetrennt worden, nein, das Ruder hat sich auch verklemmt, so dass ein Manövrieren nicht mehr möglich war. Die roten Raketen hat niemand gesehen oder sehen wollen, das Funkgerät funktionierte nicht. Übers Handy und über einen der Söhne in Österreich konnte das Österreichische Konsulat ermittelt werden, die ihrerseits auf Umwegen die italienisch Guarda Finanza (die die Albanische Küste, den Schmuggel und Menschenhandel dort Vorort überwachen) mobilisieren konnten, so dass die die Beiden nach 6 Stunden Kampf aus ihrer Not befreit wurden. Seit nun 5 Tagen lagen Ernst und Heinz im Hafen, wurden dann endlich an Land gehoben, denn das Schiff nahm Wasser, und heute erhielten  die Zwei gleichzeitig mit uns ihre Einreisestempel. Vorher konnten sie nicht aus dem Hafen und waren unter Quarantäne.

Nachmittags kam der Österreichische Konsul, der seinen beiden Landsleuten sehr behilflich war, auf einen Besuch. Wir begannen zu schwatzen, darauf hin lud er mich und Rita ein mit Ihm in die Stadt zu fahren. Ich musste unbedingt noch 50 Euro wechseln, denn der Agent wollte bezahlt werden. Nur Euro werden hier akzeptiert, wechseln oder beziehen kann man die aber nirgends. Der Konsul selber hatte auch kein Wechselgeld, kannte aber jemand, der bereit war uns behilflich zu sein.

Also, verpackten wir alles im Boot, bitten die beiden Österreicher ein Auge auf unser Schiff zu haben und fahren mit dem Konsul nach Durres. Nach einer Tour durch die ärmliche Stadt, empfiehlt er uns einen Ausflug in die Hauptstadt Tirana. Dort wollte er seine Frau abholen und mit uns Kaffee trinken gehen. Für die Fahrt nach Tirana benutzte er die alte Landstrasse damit wir was sehen von dem Land.

Auffallend in Albanien sind die, alle 50 Meter übers Land verteilten kleinen Bunker und Schiessunterstände. Es hat so viele von denen, dass vermutlich für  jeden Albaner  einer bereitsteht. Was die Albaner so stark verteidigen müssen, habe ich nicht herausgefunden, denn holen  aus dem Lande kann man nichts, und bringen will keiner was. Auf die Frage, wovon die Leute leben, konnte auch der Konsul nur mit einem Achselzucken beantworten. Es gibt keine Industrie, keine Landwirtschaft, nur Handel mit Allem, Menschen Drogen usw. Auffallend ist, dass viele Autos umherfahren, jedes 2. ist ein Mercedes ( z Teil die neuesten Modelle ) auch Porsche-Geländewagen kann man sehen !  Der ungefähre Monatslohn einer Sekretärin liegt so bei 300 € / Monat.

In Tirana schiessen modernste Hochhausbauten wie Pilze aus dem Boden. Die Stadt veränderte sich in den letzten 3 Jahren in eine mondäne, schöne Stadt, nur darf man nicht in die Hinterhöfe gucken. Dort herrscht tiefste Armut, mit Mülldurchsuchenden Kindern, Eselgespanne, neben neuesten Mercedes. Eine irreale Welt. Im 13. Stockwerk im Drehrestaurant trinken wir Kaffee und geniessen den einmaligen Ausblick über die Stadt. Mit der brasilianischen, sehr netten Frau des Konsuls hat auch Rita endlich wieder einmal die Gelegenheit mit einer Frau zu schwatzen, statt immer nur mit segelnden Männern.

Gegen Abend werden wir vornehm in den Hafen zurückchauffiert, laden die beiden Österreicher Heinz und Ernst zum Essen ein, was den Beiden scheinbar eine grosse Freude bereitet , denn sie hatten wirklich kein süsses Leben  die letzten paar Tage.

Kurz vor dem Einschlafen, ruft mich Rita, denn sie hat durch die Luke zwei Männerbeine im Cockpit gesehen. Wir erwarteten eigentlich keine Gäste mehr. Ich riss den Niedergang auf, stand direkt vor einem Albaner, der sich auf das Schiff gewagt hat. Etwas unsanft wurde er von mir von Bord komplimentiert und draussen einem patroulierenden Polizisten übergeben. Der Eindringling wollte noch fliehen, wurde aber vom Polizisten eingeholt, überwältigt und von der Streife ins Auto buxiert.

Danach war Ruhe und ich konnte herrlich schlafen und von diesem so herrlichen Erlebnis mit dem Konsul träumen.   Es lebe die schweizerisch-österreichische Freundschaft !

 

17.5.04

Die Fahrt nach Vlores mussten wir bis anfangs Nachmittag unter Motor zurücklegen. Nachher wurde der Wind immer stärker und baute auf bis 30 Knoten. Vlores lag direkt in einem Gewitterherd, und war in der Ferne wegen dem niederprasselnden Regen kaum auszumachen. Vor Vlores ist ein Sperrgebiet angegeben, das scheinbar Minenverseucht ist (gemäss Karte). Erst will ich das Gebiet umfahren, ändere aber meine Meinung, als ein Frachter unseren Weg kreuzt und direkt durch dieses Gebiet fährt. Entweder er ist Lebensmüde, oder aber er weiss mehr wie wir. Ich also direkt hinterher auf direktem Weg nach Vlores in den Hafen. Das Risiko schätze ich  auf Null, denn der würde jede Mine vor uns aufspüren, und für mich wäre noch genug Zeit, den Weg wieder zurückzugehen, falls er in die Luft geht.

Am Quai in Vlores, genau so ein Handelshafen wie Durres, nur kleiner und nicht für jedermann zugänglich, machen wir fest. Gleiche Papierprozedur, nur etwas nettere Leute, die auch kein Geld verlangen. Wir bleiben auf dem Boot, zu sehen gibt es doch nichts. Ruhige Nacht, unkompliziertes Ausklarieren in der Früh.

 

18.5.04

Eine neue Überraschung.

In Sarande unserem letzten albanischen Zielhafen, nur 20 Meilen von Korfu entfernt, müssen wir nochmals einen Stopp einlegen um auszuklarieren.  Also legen wir dort an, an einem baufälligen Pier binden wir die Leinen fest. Wieder ein riesiges Empfangskommitee, wieder die gleiche Procedur, wieder ein Agent der Geld will.

Plötzlich werden wir von einem  französisch sprechenden Albaner begrüßt. Er kennt die Schweiz, war während dem Albaner Krieg dort als Refugier im Bündnerland. Er ist mit einer Belgierin verheiratet und arbeitet  offiziell als“ Leibwächter “ des Finanzchefs ( sein Onkel). Er will uns Sarande zeigen. Wir schliessen das Boot, er befehligt einen Polizisten zur Wache und wir werden per Mercedes, standesgemäss, in der Gegend umherkutschiert. Sarande ist im Aufbau und hat schon einige schöne Spots. Touristen kommen jeden Tag per Schnellboot von Korfu hierher, übernachten zum Teil im Fünfsterne Hotel, lassen sich in  kleinen Strandbars verwöhnen und reisen wieder ab. Man hat dann Albanien gesehen. Niko, bringt uns überall hin wo es etwas Schönes zu sehen gibt. Die alte Burg auf dem Hügel ist ein pickfeines Restaurant. Die Geschäfte in den Strassen sind mit der neuesten Mode ausgestattet, Wie bezahlen das nur die Einheimischen, die im Verhältnis nur ein Taschengeld verdienen, die neueste Mode tragen und mit den tollsten Autos herumkurven?

Macht die Guarda Finanza als Europäische Vorhut ihren Job richtig?

 

19.5.04

Mit der Pünktlichkeit einer Schweizer Uhr, stehen morgens die Behörden und der Agent am Boot. Ich hatte gesagt, dass ich um 0900 auslaufen möchte. Wir fahren um 0900 aus.

Nur einige Meilen nach Korfu. Im neuen Hafen muss ich zum Einklarieren erst einfahren. Über Funk bekomme ich keine Antwort. Ich lege da an, wo ich glaube, dass die Kapitanerie ist. Kaum aus dem Boot ausgestiegen kommt ein so junger Gockel in Uniform und schreit mich an, ich hätte sofort von hier zu verschwinden, das sei ein Fähranleger. Ziemlich bestimmt fragte ich ihn dann, warum er eigentlich auf Kanal 16 keine Antwort gebe, denn ich wollte fragen, wo ich anlegen soll, dazu seien doch diese Geräte, was er in der Hand halte, schliesslich da.

Ein zweiter Grieche, auch in Uniform, mischte sich ein und erklärte mir das ganze noch einmal, diesmal aber höflich. Wir legten wieder einmal los, 500 Meter weiter nach Westen. Anlegen. Hafenbüro. Nicht zuständig, erst einmal das Transitlog lösen im Gebäude da vorne ( da wo ich herkam).  Wie schon einmal erklärt, lernt man beim Segeln das Marschieren. Im Hafenbüro fand ich einen netten Zollbeamten, der mir ein Papier ausfüllte und mich ein Stück weiter in ein anderes Büro verwies. Kaum dort angelangt, setzte sich der freundliche junge Grieche wieder in Szene, erklärte mir, dass ich mein Boot schnellstens ans andere Ende des Hafens verlegen müsse, da eine Fähre in Anfahrt sei. Man konnte diese auch bereits sehen. Diese Dinger die fahren ja so schnell . Ich musste einen richtigen Sprint über 500 Meter hinlegen, um  rechtzeitig noch Ablegen zu können, bevor die Fähre mich zerdrücken würde. Ablegen, wegfahren, anlegen, irgendwie kommt mir das alle so bekannt vor. Nun aber zurück zu den Papieren. Büro, Büro, Stempel, Stempel, Papier und Unterschriften, Schlussendlich 30 Euro zahlen und ich bin ein freier Mann, nur muss ( müsste) ich in jedem Hafen und bei jeder Insel neue Stempel holen. Soviel ich weiss, hat Griechenland ziemlich viele Inseln, das könnte ja noch heiter werden, Vermutlich werden die Griechen gegen Süden hin auch etwas lateinischer, ich habe nämlich nie auf einem Griechenland –Törn Stempel gekauft.

Mit frischen europäischen Papieren bestückt, legen wir uns in den alten Hafen. Ein Franzose, den wir in Cap Leuca getroffen hatten überlässt uns seinen Platz, denn er will eben abreisen.

 

20.5.04

Wir mieten einen kleinen Wagen und besichtigen die Insel ( den gesamten Nordteil ). Dabei  passieren wir  all die in den Prospekten so herrlich angepriesenen Ferienörtchen. Es ist zum schreien, was da für Ramschläden an den Strassen aufgebaut sind und noch schöner, die Leute stürzen sich auf diesen Kram, wie die Wespen auf ein Honigbrot. Und die Leute..!  Fette und Dicke, Aufgedunsene und ekelhaft Ungepflegte . Wo auf dieser Welt gibt es denn eine solche Rasse von Menschen, die mit halb nackten Körpern ihre überaus üppigen Fleischmassen so zur Schau stellen?  Das absolute High-Light war eine Dame mit überquellenden Brüsten und unter der dritten Bauchfalte hing ein Bauchnabel mit Piercing !

Es gibt aber schon auch schöne Orte, mit herrlichen Buchten, die werden wir aber per Schiff  anlaufen.

Ganz oben auf einem  recht hohen Berg kaufern wir einige lokal hergestellte Produkte wie Olivenöl , Olivenöl mit eingelegten Gewürzen , das herrlich duftet. Seifen aus Olivenöl und einen sehr guten lokalen Rotwein.

Gegen Abend sind wir zurück, vertreten uns nochmals etwas die Beine bei einem Stadtbummel und gehen schön Essen in einer kleinen Kneipe, abseits von den Touristenfallen.

 

21.5.04

Rita will nochmals in die Stadt, dabei holt sie auch meine Tickets, denn ich muss für 4 Tage nach Berlin.

Mittags verlegen wir unser Boot in einen privaten Yachthafen, damit Rita, die alleine auf dem Schiff bleibt, keine Probleme haben wird. Der Hafenmeister will  45 Euro pro Nacht kassieren, was ich als absolut übertrieben  erachte, denn ohne Strom, ohne Wasser läge der Preis über den teuren Häfen in Frankreich. Ich war bereit 20 bis 25 Euro zu zahlen, mehr nicht.  Nach einer kurzen Denkpause  kassiert er dann für 5 Übernachtungen 75 Euro insgesamt. Im Rechnungsunterricht musste der Herr wohl öfters in  der Schule gefehlt haben ! Aber wir lagen gut.

 

22.5.04

Ich fliege für ein paar Tage nach Berlin, um einige Probleme für die Firma zu lösen. Da ich erst am Dienstagabend zurück sein werde, wird die Rita das Boot alleine bewachen. Sie liegt da im Hafen gut, ist aber trotzdem sehr unsicher. Wenn ich am Dienstagabend zurück sein werde, machen wir einige schöne Tage rund um Korfu.

 

26.5.04

Wieder glücklich vereint in Korfu. Vormittags wird der Dieseltank im Hafen aufgefüllt, dann geht’s weg in die Kalami-Bucht. Herrliches Abendessen in einer kleinen Taverne. Es gibt eine Korfu-Spezialität, Fisch an eine Tomaten-Zwiebel-Sauce. Mit soviel Zwiebel riskieren wir unser Boot in einen mit Gas gefüllten Ballon zu verwandeln. Aber nichts dergleichen geschieht.

 

27.5.04

Gemütliches umherschippern, abends immer wieder in der Bucht. Die Tage sind sehr warm und wir erfrischen uns beim Baden. Das Wasser ist  20°, für mich sehr kalt, aber Gewöhnungsbedürftig.

 

30.- 31.5.04

Bereits um 0730 steht Rita auf, packt ihre Tasche und ist startbereit. Sie fliegt heute über Athen nach München und fährt von dort weiter nach Passau. Der Grund dafür ist die alljährliche Fahrradtour mit ihren Freundinnen. Auch dieses Jahr möchte sie diesen Event nicht verpassen, obwohl in den nördlichen Gegenden kein schönes Wetter angesagt ist und wir hier von Sonne verwöhnt werden.

Ich lege nach ihrem Weggang im Hafen ab und verziehe mich wieder in die Kalami Bucht, wo ich das Boot während den zwei Tagen sauber putze und poliere, denn Francois kommt am Dienstag, und da soll er auf ein sauberes Schiff treffen.

Unser Sohn Sandro und sein Freund Thorsten, die auch die neue  Internetseite kreiert haben, sind mir behilflich die Daten rüberzuschaufeln. Der nächste Bericht dann ende Juni, bis dahin wird sich viel Schönes ereignen und wir werden die erste Insel Griechenlands besucht haben