REISEBERICHT - Juni 2006

Schon seit einigen Tagen bin ich beschäftigt, mich auf einen Sommer im Mittelmeer vorzubereiten.

Geschäftlich gab es im Frühjahr unvorgesehene Ereignisse , die mich erst fast in die Knie  zwangen, doch  dann gab es , wie immer im Leben, neue Perspektiven. Ich habe mich entschlossen, mich ab mitte September wieder ins Berufsleben zu stürzen. Die Zeit bis dahin werde ich mit meiner SAMANTHA unterwegs sein.

Hatte ich doch an Ostern, das Schiff nach Marseille und an Land gebracht, muss ich nun das Boot wieder ins Wasser setzen.

 

9.6.06

Das Auto ist schon beladen, Hanspeter, der ebenfalls eine Amel in Port Napoleon liegen hat, ist eben auch aufgestanden und Rita ist daran uns ein gutes Frühstück vorzubereiten.

Gestern Abend ist Hanspeter zu mir gekommen, weil er ebenfalls zur gleichen Zeit nach Marseille will und wir verabredet haben, gemeinsam zu fahren.

Von 1000 bis 1530 haben wir eine gemütliche und unterhaltsame Fahrt und erreichen sicher unsere Schiffe im Port Napoleon.

In der Capitainerie  vereinbare ich, dass mein Schiff am Sonntag 1030 ins Wasser gehoben wird. Zügig gehe ich an die Arbeiten, die ich bis dahin zu erledigen habe.

Nachdem der Strom eingeschaltet ist und die ersten Handgriffe erledigt sind, kann ich mich in der SAMANTHA einnisten.

Heute beginnt die Fussball- WM , deshalb ist das Hafenrestaurant gut besucht. Wir bestellen uns ein grosses Bier, 1 L ,  und ich bin nicht schlecht erstaunt, als mir die Serviererin gleich 2 Mass auf den Tisch stellt. Warum 2 ?   Das Rätsel ist die Happy- Hour. Jeden Tag zwischen 1700 und 1800 gibt es für jedes bestellte Bier ein 2. gratis dazu. Jetzt wird mir auch klar warum um diese Zeit immer so viele Yachties in der Kneipe sind.

 

10.6.06

Tagwache um 0700. Kleines Frühstück und an die Arbeit. Das Unterwasserschiff muss von Muscheln befreit werden. Die Wäsche mit dem Hochdruckreiniger, als das Schiff aus dem Wasser gehoben wurde, hat nicht alles weggemacht. Mit einer Spachtel mach ich mich daran, den kleinen zäh haftenden Müschelchen  an den Leib zu rücken. Es ist schön, ein grosses Schiff zu haben, ausser wenn man unten steht und das Unterwasserschiff sauber machen muss, da wäre ein 5-6 Meter Schiff schon angenehmer. Nach Stunden bin ich fertig. Nun muss das defekte Bugstrahlruder repariert werden. Die Ersatzteile habe ich, und eine super gute Beschreibung der Arbeit habe ich im Internet gefunden. Alles ein Klacks, als hätte ich das schon öfters gemacht. Nach 2 Stunden funktioniert alles wieder. Ich bin  fix und alle. Heute will ich früh ins Bett.

 

11.6.06

Aussen  wird die Schale gereinigt, poliert und alles zum Wassern vorbereitet.

Um 1100 schwimmt die SAMANTHA im Hafen.

Der Rest des Tages wird verbracht mit Material einräumen ( ich habe eine ganze Kiste Bücher mitgenommen, die ich austauschen will ), Deck schruppen, Leinen einziehen und Genua anbringen. Hanspeter zieht mich in die Masten hoch, damit ich die Leinen einziehen und alles kontrollieren kann. Abends gehen wir in die Pizzeria nach St Louis, wo wir einen Teil eines Stiers verschlingen.

 

12.6.06

Heute in der Früh, helfe ich Hanspeter, bei seinem Steuerrad einen neuen Lederüberzug  anzunähen. Danach bin ich zur Abfahrt bereit.

1400 mache ich die Leinen los und nehme sofort unter Segel  Fahrt auf in Richtung Golf de Foz.

Der Wind bläst mit fast  20 Knoten  aus südlicher Richtung, so dass ich nicht Menorca ansteuern kann sondern Richtung Barcelona segeln muss. Ist ja egal, ich habe Zeit. Bis Abends habe ich noch die ganze Wäsche gewaschen, die ich Anfang Mai nicht mit nach Hause nehmen konnte.

Im  verlaufe des Abends dreht der Wind in östlicher Richtung, so dass ich nun doch Menorca ins Visier nehmen kann. Bei einbrechender Nacht verstärkt sich der  Wind  und bläst die ganze Nacht mit 25-30 Knoten. Die SAMANTHA rauscht hinaus in die Dunkelheit und Einsamkeit. Auf dem Radar sehe ich, dass sich im Umkreis von 30 Meilen kein Schiff befindet, so entschliesse ich mich etwas zu schlafen. Mit der Eieruhr bewaffnet, die ich auf 30 Minuten gestellt habe, verkrieche ich mich in die Skipperkabine und versuche zu schlafen. Den Alarmkreis auf dem Radar habe ich so eingestellt, dass es piepst, wenn sich irgendetwas der SAMANTHA bis 6 Meilen ( ca. 10 Km ) nähert. Um 2230 erscheint der Mond als roter Feuerball in seiner vollen Grösse. Ein herrliches Schauspiel. Danach ist es auf dem Meer hell. Die Leuchtalgen im Fahrwasser geben einem das Gefühl man schwebe auf einem Teppich. Es ist einfach Traumhaft.

 

13.6.06

Von Tagwache kann man eigentlich nicht reden. Die ganze Nacht durch wurde ich entweder durch die Eieruhr oder durch den Radaralarm geweckt und auf Trab gehalten. Oft gab das Radar einen Fehlalarm, doch ich getraute mich nicht, die Stärke der Strahlen so zu reduzieren, dass diese Fehlalarme, die durch Wellen hervorgerufen werden können, weggedrückt wurden. Lieber einmal zu viel aufstehen, als eventuell bis Menorca zu schwimmen.  Bei Tagesanbruch bin ich halb KO. Ich frage mich, wie die Segler dies machen, wenn Sie in im Einzelrennen  um die ganze Welt sausen. Das sind wirklich harte Kämpfer. Ich werde mich auf alle Fälle heute tagsüber ebenfalls noch etwas aufs Ohr legen.

Der Tag ist herrlich und SAMANTHA läuft wie ein wildes Pferd über die immer grösser werdenden Wellen mit einem Wind der zwar von vorne kommt, den ich aber nicht zu Spitz angehen muss.

Nach dem Tag, kommt bekanntlich die Nacht, so auch bei uns, und es beginnt alles wieder von vorne, wie gestern, nur dass ich heute erst ein richtiges Abendessen koche, Tomaten Mozarella, danach Hühnerbeine und Reis.

 

14.6.06

Die ganze Nacht ist die SAMANTHA so in Richtung Menorca gestürmt, dass ich die Segel etwas verkleinerte, damit die Fahrt in den nun schon 3 Meter hohen Wellen etwas ruhiger wurde und ich nicht bei Nacht in Fornell einfahren werde.

Die Nacht war danach einiges angenehmer und ich konnte einige Stunden schlafen. Pünktlich mit dem Sonnenaufgang kam die Einfahrt zur Bucht in Sicht und ich setzte um 0700 den Anker in der Bucht. Frühstück und ab ins Bett. Mittags aufstehen und einige Kleinigkeiten auf dem Schiff erledigen. Mit dem Bord TV  schaue ich Fussball. Leider fängt der Fernseher plötzlich an zu spucken. Alle 2-3 Minuten schaltet er einfach aus, uns setzt sich nach 10 Sekunden automatisch wieder in Gang. Die Ausschaltungen geschehen natürlich immer dann wenn es gerade am spannendsten ist. Ich könnte das Gerät in den Tiefen des Meeres versenken!

 

15.6.06

Nein, es ist erst 0800 als ich aufwache. Ich will noch nicht aufstehen und drehe mich nochmals um. 1000, das ist OK, jetzt stehe ich auf. Herrliche warme Dusche, Frühstück und nun kann der Tag beginnen.

Mittags entschliesse ich mich, den Anker zu lichten und loszusegeln. Eigentlich wollte ich Richtung Maho, aber dort kommt der Wind her, also drehe ich in die andere Richtung und segle mit dem Wind der Nordküste entlang bis zur Cala Moller, einer sehr romantischen Bucht und gut geschützt. Heute gibt es die Resten von gestern, Penne mit einer Hackfleisch-Peperoni-Zuchetti-Käse-Rahmsauce, eine neue Erfindung, die aber ausgezeichnet schmeckt.

Eben  habe ich mich mit dem Buch in der Hand niedergelegt, als mich ein Pfeifkonzert und Rufe aus der Ruhe holen. Gleichzeitig höre ich den Wind in den Wanten toben, wie es eigentlich nur 100 Teufel hinbringen könnten.

Sofort bin ich draussen. Die Bootsnachbarn sind die Pfeiffer und das mit gutem Grund. Am Himmel stürmen

rabenschwarze Wolken vorbei und der damit verbundene Wind ist so stark, dass ich mich an Deck festhalten muss. Es ist noch nichts passiert. Schnell stürze ich mich ins Ölzeug und schalte alle Geräte ein, so dass ich sofort auslaufen könnte. Wir beobachten den Himmel. Das Wolkenband , wie eine Walze aussehend verschwindet am Horizont so schnell wie es gekommen ist. Noch nie habe ich ein solches Schauspiel gesehen, ausser in der Karibik. Die Lage beruhigt sich wieder und der Wind säuselt wie wenn nichts geschehen wäre. Die Ruhe vor dem Sturm ?

An ruhig schlafen ist vorerst nicht zu denken. Gerade heute habe ich nur einen Anker gesetzt, da ich in kleinen Buchten nicht gerne 2 Anker setze um schneller loszukommen. Zudem habe ich schlechte Erinnerungen mit 2 Ankern in den Balearen. Zwei Mal musste ich im 2003 tauchen um die Anker loszukriegen. Alleine auf dem Boot, wäre das fatal. Soll ich noch einen 2. Anker setzen ? Schliesslich entscheide ich mich alles so zu belassen, denn der Anker hat ja bei dieser ungewöhnlichen Böe gehalten.  Lieber halte ich Ankerwache und wäre schnell bereit auszulaufen aufs offene Meer, wo man sich doch wesentlich sicherer fühlt als in einer,  zwar wunderschönen malerischen, Bucht, wo aber die Felsen sehr nahe  sind.

Felsen sind die Todfeinde des Seemanns.

Um 2300 schien mir die Lage doch recht stabil, so dass ich eine elektronische Ankerwache setzte. Das ist auf der elektronischen Karte ein Kreis, innerhalb dem man dem Schiff erlaubt sich zu bewegen. Wird der Grenzkreis überschritten, pfeift der Alarm. Danach lege ich mich wieder hin und schlaf auch bald ein. Man schläft in einer solchen Situation etwa so wie eine Mutter, die im Nebenzimmer ein krankes Kind hat. Jede kleinste Veränderung im Verhalten des Schiffes, jedes Aufheulen des Windes, jedes kleinste Geräusch und man ist hell wach. Mindestens fünf Mal bin ich diese Nacht auf und prüfe die Situation, aber alles ist OK.

 

16.6.06

Es regnet ! Allerdings nur leicht und nicht lange. Gegen Mittag ziehe ich los und verlebe einen herrlichen Segelnachmittag entlang der Nordküste  von Menorca.

Mein Tagesziel ist  nicht weit. Die Bucht Santandria ist sehr malerisch und gut geschützt. In dieser engen Bucht ziehe ich es vor eine Landleine zu legen. Zuerst setze ich den Anker an der linken Buchtseite, fahre  rückwärts zur gegenüberliegenden Seite. Kurz vor den Felsen hänge ich mich in den Anker und taste mich an die Felsen heran. Aus etwa 5-6 Meter schmeisse ich meinen Wurfanker auf die schroffen Felsen und verhole mich wieder an der Ankerkette weg von den Felsen. Jetzt hängt das Boot zwischen den Felsen und ich lege eine starke Landleine indem ich mit dem Dingi mich entlang der Wurfleine angle. Mit der richtigen Leine in Position wird die SAMANTHA richtig verhängt. Alles hat gut geklappt, allerdings dauert ein solches Manöver alleine schon eine Weile. Jetzt ist Zeit für einen Ankerdrink.

Mein Bootsnachbar, ein Schwede, zeigt mir später sein Ruder, das auf dem Vorderdeck liegt. Ein ungewöhnlicher Platz, finde ich. Sein Boot , eine etwas verrottete Kiste, rückwärts an einer Boje. Er erklärt mir dann, dass gestern eine plötzliche Sturmfront über die Bucht gezogen ist und das Wasser für ca 1 Minute um 1,5 Meter gesunken ist. Das Ganze Wasser ist aus der Bucht ausgelaufen und hat eine Strömung von 15 Knoten bewirkt. Mehrere Boote seien aufeinander geschoben worden und sein Ruder, das von hinten angegriffen wurde, hat der Strömung nicht standgehalten und ist abgerissen. Gut dass ich noch nicht in dieser Bucht gelegen habe, denn wie sich mein Schiff, quer zu einer Strömung von 15 Knoten verhalten hätte möchte ich mir nicht einmal vorstellen. Gegen Abend nehme ich mein erstes Bad im Meer, denn das Wasser ist bereits 22 Grad warm und lädt mit seiner türkisen Farbe unwiderstehlich zum Baden ein.

 

17.6.06

Bereits um halb acht ist es vorbei mit Schlafen. Erst ein kurzer Schwumm, dann Abmarsch ins Dorf. In einem Hotel finde ich einen Internetplatz und lese die letzten Mails durch. Danach  kaufe ich noch frisches Brot im „ Supermercado“, den ich endlich finde, nachdem ich das halbe Dorf umrundet hatte. Dieser fast 2 Stündige Ausflug hat meinen Beinen so richtig gut getan, bin ich doch heute seit einer Woche das erste Mal wieder an Land gewesen.

Nach einem , wie immer, herzlichen Frühstück, versuche ich meinen seit Marseille geschundenen Körper zu pflegen. Folgendes ist nämlich passiert: Während ich im Hafen mein Schiff gepflegt habe, haben ganz kleine Mücken, die in meinem Fell kaum zu entdecken waren ( sie heissen Arabie ) sich genüsslich an meinem Blut erlabt. Da diese Viecher so klein sind, habe ich denen nicht den angemessenen Respekt gezollt und nur jedes Mal zugeschlagen wenn es gejuckt hat. Nun, eine Woche danach sehe ich immer noch wie ein Fliegenpilz im Negativ aus. Weisse Beine und rote Flecken. Diese roten Flecken beginnen zu eitern und das Jucken wird fast unerträglich. Erst habe ich versucht mit Alkohol den Juckreiz zu bekämpfen. Dafür musste eine halbe Flasche Gin herhalten. Nachdem dies nicht viel nützte  (schade um den Gin ), versuchte ich es nacheinander mit juckreizstillender Salbe, mit Vicks und zuletzt mit Essig. Es will einfach nicht besser werden. Kaum vorstellbar, dass so kleine Saubiester, die nicht grösser sind als ein Stecknadelkopf soviel Gift spritzen können, dass ein erwachsener Mensch so leiden muss ! Kaum vorstellbar, wenn die Bestien gleiche Grösse hätten wie wir, sie würden dann wohl mit einem Tankwagen voll Gift anrücken.

Den Nachmittag wiederum segle ich weiter südlich und will in einer Bucht ankern, die im Hafenbuch von Menorca hoch gepriesen ist. Schade, dass das Buch zu alt ist, denn die Bucht ist nicht mehr abgeschieden wie prophezeit, sondern völlig in Beschlag genommen, so dass es nicht Mal mehr einen Platz zum ankern gibt. Die nächste Bucht, Cala Santa Galdana, nur eine Meile davon entfernt ist aber auch OK. So gehen meine 2 Anker auf Grund und werden  tüchtig eingedampft, denn für die folgende Nacht sind Böen von bis zu 70 Km/h angesagt, da ist es gut wenn die Anker halten. Menorca hat scheinbar doch auch Flausen und Überraschungen für Segler.

 

18.6.06

Herrlich und tief habe ich geschlafen. Ein ungewohntes Geräusch erregt meine Aufmerksamkeit. Ich aale mich aus dem Bett und werfe einen Blick aus dem Heckfenster. Oh, was machen den die hier so nahe bei meinem Schiff ?

Ein Deutscher Segler, der scheinbar erst nach meiner Bettruhe eingefahren ist hat sich etwas zu nahe vor Anker gelegt und nun, in der Früh, als der Wind gedreht hat, küssten sich die beiden Boote. Die Deutsche Mannschaft war dabei die Schiffe zu trennen, statt sich rückwärts mit dem Motor aus der Gefahrenzone zu bewegen. Nichts ist passiert, ich werfe den Motor an und versetze meine Anker um 50 m, danach schlafe ich noch etwas weiter. Die Sonne steht schon am Himmel als ich dann das zweite Mal aufstehe. Erst die morgendliche Dusche, danach ein schönes Frühstück und ab geht’s nach Mallorca. Ein super Segeltag, sieht man von den vereinzelten, sehr starken Böen und einigen Flauten ab. Eigentlich wären es nach Mallorca nur 30 SM, da aber wieder einmal der Wind von dort kommt, wo ich hin will, muss ich ganze 48 SM segeln und komme deshalb auch erst knapp vor Sonnenuntergang in die Bucht von Pollensa. Beim  zweiten Ankermanöver sitzt der Anker so gut, dass ich mich mit Volldampf rückwärts In die Kette hängen kann. Das ist mir wichtig, denn Morgen will ich an Land.

Völlig geschafft falle ich kurz nach dem Abendessen in die Koje. Die Meerluft, Wind und die schwüle Hitze schaffen einem immer wieder.

 

19.6.06

Heute ist Hafentag. Das Dingi wird mit dem Motor bestückt und ab geht’s in die Stadt. Beim Apotheker hole ich eine Salbe die mir endlich die Beine heilen soll und in einem Malergeschäft ersetze ich die leere Gasflasche. Beim vorbeifahren tanke ich noch Benzin für den Aussenborder und somit bin ich wieder voll eingedeckt. Nachmittags wasche ich das Boot, das bei dem nächtlichen Nieselregen  mit Sahara-Sand völlig rot eingefärbt worden ist. Gut, dass ich mir eine Abzweigung von der Ankerwaschanlage gebastelt habe, so kann ich komfortabel mit dem Schlauch das Deck abspritzen. Nachmittags um 1500  hocke ich mich vor die Glotze und sehe wie die Schweizer Fussballmannschaft die Togo- Elf mit 0:2 bezwingen. Ekelhaft ist nur, dass mein Fernseher spinnt und nach 20 Minuten automatisch ausschaltet um nach 10 Sekunden wieder ein Bild zu zeigen. Danach folgen die Unterbrechungen alle 1- 2 Minuten. Gut vorstellbar, dass immer genau bei einer spannenden Szene das Bild verschwindet. Hier, die Ruhe zu bewahren ist ein wahres Meisterstück. Fast wäre der Fernseher über Bord gegangen!

 

20.6.06

Früh geht’s los. Ich will nach Puerta de Soller an der Westküste und das ist ein recht langes Stück Weg, besonders dann, wenn der Wind wieder von vorne kommen sollte. Und siehe da, er bläst gleich von Anfang voll entgegen. Aber nicht lange, dann drehe ich um das Kap Fermentor um fast 180°, dann muss er eigentlich von hinten kommen. Und das tat er auch. Aber, die Wellen nach dem Kap sind so wild und undefinierbar in ihrer Richtung, dass das Schiff völlig unkontrollierbar hin und her geworfen wird. Um nicht die Segel völlig zu zerfetzen, bin ich gezwungen, diese einzurollen und mit dem lieben Motor das Weite zu suchen. Ich musste schon ziemlich weit nach draussen, bis die See  einigermassen kontrollierbar wurde. Dann drehte der Wind, und blies, wie könnte es auch anders sein, aus der Richtung, in der mein Ziel lag. Erst segelte ich mit ständig wechselndem Wind, von 5 bis 30 Knoten, danach war plötzlich Flaute. Um nicht mitten in der Nacht in Zoller einzulaufen kickte ich den Motor an. Drei Mal musste ich den Anker setzen, bis er endlich richtig fasste. Jedes Mal  holte ich eine Ladung Seegras nach oben. Dann beim 3.Mal sassen meine beiden Anker so wie ich es gerne habe. Gut, dass ich mich nie zu einem „ ungesicherten“ Ankermanöver hinreissen lasse, denn kurz nach meiner Ankunft zogen schwarze Wolken auf und es begann tüchtig an der Kette zu zerren. Zwei Segler, die ebenfalls in der schon fast vollen Bucht lagen, mussten neue Ankermanöver fahren, denn deren Schiffe sind ausgerissen. Nach dem kurzen Schauspiel war der Spuck vorbei. Ich entschloss mich trotz vorgerückter Abendstunde an Land zu gehen und das Dorf zu erkundigen. Auch ein längerer Marsch wird mir Gut tun und die Beine wieder einmal richtig bewegen.

 

21.6.06

Um 1000 stehe ich vor dem Autovermietungsladen, den ich am Vorabend noch ausgemacht habe. 15 Minuten später sass ich in einem Fiat Panda und parkte in der Nähe vom Steg, wo ich mit dem Dingi anlegen konnte. 20 Minuten später war das defekte TV- Gerät auf dem Hintersitz und ich nahm Kurs auf Palma. Dort hatte ich eine Adresse, die mir ein freundlicher TV-Verkäufer in Pollensa gegeben hatte, und wo ich mein Gerät zur Reparatur bringen konnte. Schliesslich stehen die wichtigen Fussball-WM-Spiele noch an. Ich habe keine Lust, mich jedes Mal zu ärgern, wenn das Ding ausgeht. Ei Match dauert mit Vorspann und Pause fast 2 Stunden, das heisst ca 80-90 Mal pro Match aufregen !

Nebenbei gehe ich noch in die verschiedenen Marinas in Palma um nachzufragen, ob ich für Freitagabend einen Platz bekommen könnte. Vergebene Mühe. Alles ei voll. Da ich aber selber Augen im Kopf habe und sehe, dass viele Plätze nicht belegt sind, wird mir klar, dass es nicht an Plätzen fehlt, sondern nur an einem kompetenten Management! Nun gut, ich werde in Soller bleiben, nochmals ein Auto mieten und am Freitag, den Fernseher abholen. Schliesslich ist es nicht einmal teurer, denn vom Hafen bis zu dem Laden würde ein Taxi mindestens soviel kosten, wie ich für eine Tagesmiete bezahle.

 

22.6.06

Hafentag. Heute ist es wie gestern bereits in der Früh richtig heiss. Nachdem ich nun eine Woche mehr oder weniger trübes Wetter erlebt habe, ist die berühmte Majorkinische Sonne willkommen. Gleich nach dem Frühstück will ich endlich meine „to do-Liste“ abarbeiten. Seit beginn der reise habe ich mich immer vertröstet. Heute werden die par Lapelalien endlich erledigt. Reiss dich zusammen !

Gesagt getan, noch vor dem  Mittag ist alles erledigt. Es war nicht viel. Die Nottasche, die seit 3 Jahren unberührt an ihrem Platz lag, musste mal inspiziert werden und der Handstaubsauge, den Peter mir im April wieder in Gang gebracht hat, musste endlich einen festen Platz kriegen. Dann war es auch an der Zeit, das Schiff mit dem Staubsauger durchzufegen. All das an einem Vormittag !

 

23.6.06

Tuck, tuck, tuck.........  mein Freund, der Fischer ist wieder da. Mit einem malerischen kleinen  Holzboot, bei dem an einem Mast ein Sonnensegel aufgezogen ist, tuckert  mit seinem Dieselmotor durch den Hafen. Diese Motoren scheinen mit einem Takt und max 120 U/Min. zu laufen. Auf alle Fälle ist es ein bereits gewohntes Geräusch, das um ca 0800 anfängt und bis 1800 dauert. Diese Geduld, einfach eine Leine durch den Hafen zu schleppen und hoffen, dass einmal ein Fisch anbeisst. Ich habe unseren Freund nie gesehen, dass er einen Fisch gefangen hätte, aber mit einem Hobby muss man ja auch leben können.

Heute ist Fahrt nach Palma angesagt, denn ich soll den Fernseher vor 1500 abholen. Das will ich auch, denn heute Abend spielt die Schweiz an der WM gegen Korea.

Ich habe vereinbart, dass ich das Auto um 1000 abhole IUNS Samstags zurück bringe, so kann ich Morgen Sibille und ihre Freundin vom Flughafen abholen und dennoch rechtzeitig vor 1000 das Auto zurückbringen.

Die letzten Vorbereitungen für den Besuch werden getroffen. Die Kojen werden nochmals sauber gemacht und das Bettzeug wird angezogen.

Dann fahre ich nach Palma. Hätte ich es doch ahnen können, nichts war repariert. Da ich nicht Spanisch kann, und das Mädel an der Rezeption nichts anderes als Spanisch, bittet Sie mich etwas Geduld zu haben. Nach 10 Minuten kommt Sie, streckt mir einen Zettel hin und fordert mich auf, den zu lesen. Es stand da, mit Google  vom Spanischen ins Englisch übersetzt:

Das Apparat kann nicht repariert werden, weil Du die Insel verlässt und nicht Zeit ist zum Reparatur auszuführen. Teile muss bekommen und nicht haben Zeit.“  OK, ok, ich verstehe ja , was Ihr meint, nicht aber, dass eine so kleine Reparatur, es fehlt nur an einem gängigen elektronischen Teilchen, nicht ausgeführt werden konnte. Die wollten einfach nicht, das wäre wohl eher der Wahrheit nahe gekommen.

Es wird vereinbart, dass ich am 5. Juli wieder komme, und dann der Fernseher repariert sei. Hoffentlich.

Unverrichteter Dinge fahre ich zum Schiff zurück, putze noch eine Seite der Aussenschale und koche den Fisch, den ich noch im Fischladen erstanden habe.

Ich weiss nicht, was für ein Fisch das war, aber ich kriege den Geruch nicht mehr aus meiner Haut. Mit Seife schruppe ich mir fast die Haut von den Knochen, Sprühe mich mit Rasierwasser ein, verwende Deo und trotzdem stinke ich immer noch nach Fisch.  Ok, lass es Mal sein, ich muss trotzdem an Land um den Match zu sehen. Böse Überraschung , es wird überall der Match Frankreich gegen Togo gezeigt, Kein Barmann lässt sich von mir überzeugen, einen anderen Sender zu suchen um den Match der Schweizer zu sehen. Scheinbar interessiert sich hier kein Schwein dafür, was die Schweiz macht.  Mit einem halben Liter Sangria überstehe ich auch diese Enttäuschung. Dann gehe ich ins Bett, denn ,morgen muss ich rechtzeitig aus den Federn.

 

24.6.06

Den Wecker habe ich auf 0600 gestellt. Nach dem Frühstück fahre ich los und finde ohne Probleme den Flughafen. Dort im Parkhaus muss ich das Auto parkieren und mich durch ein Labyrinth  bis zur Ankunft durcharbeiten. Der Flieger hat 15 Minuten Verspätung. Doch dann ist es soweit, Sibille und ihre Freundin Stefanie kommen mit viel Gepäck beladen aus dem Schiebetor. Schön dass Sie da sind, dies ist eine Abwechslung in einem einsamen Seglerleben. Über eine Passtrasse führt uns der Weg  zurück nach Soller. Dort gebe ich pünktlich vor 1000 das Auto ab und wir beladen das Dingi. Die beiden Mädels sind gespannt, was für ein Schiff sie erwartet.

Nach wenigen Minuten Dingifahrt wird die SAMANTHA geentert. Das Gepäck wird verstaut und den Rest des Tages verbringen wir mit Einweisung, Baden, Einkaufen und Bierchen trinken am Quai.  Abends wird gekocht, wobei sich Stefanie als gute Salatsauciere entpuppt.

Abends sitzen wir noch einige Zeit im Cockpit, bis die beiden Damen mit Stereo-Gähnen unmissverständlich kundtun, dass es Zeit ist zum Schlafen. Kein Wunder nach einer wegen Fussball durchzechten Nacht.

 

25.6.06

Wie gewohnt  bin ich um 0800 auf und warte. Es rührt sich nichts in der  Vorderkabine. Man schläft scheinbar gut. Gegen 1000 erscheint Sibille, kurz danach auch Stefanie. Wir frühstücken draussen, es ist so richtig heiss. Kurz vor Mittag lichten wir den Anker und segeln dem Wind entgegen. Es ist herrliches Sonntagssegeln, kaum Welle und schöner Wind. Leider nicht lange genug, um bis an unser Tagesziel zu gelangen. Die letzten Meilen bis Port Antraitx  müssen wir motoren. Heute gibt es panierte Kottelets und Reis.  Leider hat sich herausgestellt, dass ich mich mit der Kauffrau im Laden nicht richtig verstanden habe, und somit kein Paniermehl, sondern sonst irgend ein Pulver gekauft habe. Also paniere ich die Kottelets mit Hirseflocken. Geht auch !

 

26.6.06

Von Antraitx wollen wir um die Dracheninsel segeln und dann in der grosse Bucht vor Palma irgendwo ankern. Heute ist Sibille als Skipper angestellt und führt das Kommando. Ich muss schon sagen, die junge Dame hat Talent. Ich kann schon fast Urlaub machen. Der Übung halber wird von Hand gesteuert. Stefanie hat noch etwas Mühe, den Kurs zu halten und erhält daher schnell den Übernamen „ Zick-Zack “.

Gleich nach der Ankunft hole ich die Lasagna, die ich während der Fahrt vorbereitet und in den Ofen geschoben hatte auf den Tisch. Kurz vor 2100 rudern wir an Land und erleben, wie die Schweizer Fussballmannschaft unverdient gegen die Ukraine verliert. Schade, aber das Bier war gut.

 

27.6.06

Da sich wieder niemand rührt, rudere ich gleich in der Früh nochmals an Land und hole frisches Brot und Milch. Zurück auf dem Schiff bereite ich das Frühstück und warte , bis sich die Mädels aus der Koje schälen.

Wieder ist es fast Mittag, bis wir lossegeln. Diesmal haben wir super Wind, und können einen direkten Kurs zu unserem Tagesziel, die Südostecke von Mallorca, absetzen. Etwas mehr als 38 Seemeilen zeigt Das Triplog ( Meilenzähler)  für heute an, als wir in einer Bucht den Anker setzen. Zick-Zack hat gute Fortschritte gemacht und somit unseren Törn nicht künstlich verlängert.

Abends gibt es Goulage, mit Polenta und Gemüse und dazu roten Wein. Nachher spielen wir noch Karten bis nach Mitternacht.

 

28.6.06

In der Früh werden die Frischbackbrötchen in den Ofen geschoben und die Frühstückseier gekocht.

Als die Damen sich zu Tisch begeben, fällt draussen etwas Regen. Also ist keine Hetze angesagt. Nach dem Frühstück hellt es auf, aber das Schiff ist wieder einmal Rot vom Sahara-Sand. Wir putzen das Schiff erst einmal, bevor wir zu einem kurzen Tagestörn um die Ecke aufbrechen. Bereits um 1500 fällt der Anker in der Bucht von Porto Pedro. Wir müssen 4 Mal ansetzen, bis der Anker richtig hält. Nach einem entsprechenden Ankerdrink gehen die Damen zum Schnorcheln . Ich bleibe auf dem Boot und erledige einige Kleinigkeiten. Heute Abend gehen wir an Land zum Essen und etwas Shopping.

 

29.6.06

Nur  5 Meilen segeln wir heute in die Bucht von  Sa Nau, eine wunderschöne, aber sehr enge Cala.  Es sind schon einige andere Boote vor Anker, so dass wir uns in eine Ecke drücken, wo wir uns mit Anker und Landleine neben die anderen Boote legen. Gleich neben uns sind 2 Spanische Familien mit vielen Kindern, und einem etwas älteren Skipper. Letzterer stellt sich aufs Deck, mit  engen weissen Badehöschen. Die Brust zieht er ein und drückt das Kreuz voll durch. Er steht da oben wie eine Statue und kann sich nicht genug an „meinen“ beiden Mädels vollsehen. Es ist schon fast peinlich und die Mädels mokieren sich entsprechend, aber der alte Sack stiert sich noch lange die Augen aus.

Die Familienmitglieder sind sehr freundlich und einer der Herren hilft gar die Landleine zu setzen. Voll ab geht das Programm, als sich Sibille in den Taucheranzug wurstelt und mit voller Montur eine ganze Stunde lang die Bucht durchkreuzt.  Mit vorrückender Stunde verschwinden so nach und nach alle Schiffe aus der Bucht. Es bleiben nur noch unsere Nachbarn und wir. Da nun genügend Platz ist, verlegen wir das Schiff in die Buchtmitte und bereiten uns für eine Nachtfahrt vor. Die beiden Damen haben gewünscht, einmal eine Nachtfahrt zu erleben, so mit Radar und allem drum und dran. Heute verwöhnen mich die Mädels  mit einem herrlichen „Hörnlisalat“, nach dem uns alle gelüstet, ist es doch immer noch recht warm und man hat keine Lust auf  warmes Essen.

Beim einnachten gehen alle schlafen, der Wecker wird auf 0230 gestellt.

 

30.6.06

Pünktlich um 0230 rasselt der Wecker. Noch zu früh zum Frühstücken, legen wir gleich los und steuern in die dunkle Nacht hinaus. Der Mond, nur eine kleine Sichel hat sich bereits hinter dem Horizont versteckt, so dass es noch recht dunkel ist.

Wir nehmen einen nördlichen Kurs denn heute wollen wir nach Alcudia, wo wir erwarten gute Verbindungen zum Flughafen zu finden.

Erst zeige ich den Damen die Funktion des Radars und erkläre die Besonderheiten einer Nachtfahrt, ganz besonders was die Sicherheit angeht. Da wir in Küstennähe sind, muss gut Ausschau gehalten werden, um keine Fischer zu rammen. Mit viel Interesse gehen die zwei ans Werk und ich lege mich wider schlafen.

Gerade rechtzeitig zum Sonnenaufgang strecke auch ich den Kopf wieder aus der Koje. Nun wird das Frühstück  vorbereitet und mit einem ständigen Blick auf das Radar geniessen wir das morgendliche Mal.

Es ist ein super Erlebnis für die beiden Jungfern und es macht Spass zu sehen, mit welchem Interesse und Elan sie alle Aufgaben schon  selbstständig erledigen. Ich habe somit auch etwas Urlaub und muss nicht alles selber machen. Die beiden geniessen aber auch die Zeit und Sonne, suhlen sich hinten auf unsrer „Mäusebräterwiese „ (die Liegekissen über der Achterkabine) um die so heiss begehrte Mallorcabräune zu bekommen.

Späteren Nachmittag setzen wir den Anker an unserem Tagesziel in Alcudia. Sibille und Stefanie machen sich flott und gehen in die Stadt um den Transport morgen früh zum Flughafen zu organisieren. Ich erledige noch die administrativen Aufgaben, kopiere das Logbuch und die Fotos auf eine CD, stelle die Törn-Zertifikate aus, so dass meine Besucher dies morgen als Andenken an eine wunderschöne und interessante Segelwoche mitnehmen können. Mit einem Ratatouille, Reis, Steak und Salat wird noch ein letztes Mal der Gaumen erfreut. Nach dem Essen wollen wir ins nahe Strandkaffee, wo wir den Fussballmatch, Deutschland gegen Argentinien sehen möchten. Weit gefehlt, es wird  Italien gegen Ukraine gezeigt, Interessiert nicht, haben doch die blöden Ukrainer die Schweiz ausgebootet.

Wir trinken noch eine Sangria und lassen uns ein warmes Sommerabendlüftchen um die Nase wehen das von einer  spanischen Musikband erfüllt wird. Es ist richtig Urlaub.

Morgen früh um 0600 wird ein Taxi  bereitstehen und Sibille und Stefanie zum Flughafen bringen. Wir finden alle, dass es eine schöne Zeit war, nur leider zu kurz.

Ich werde dann der Küste entlang weiterziehen wieder in Richtung Palma.

 

 

 

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Ankunft in Menorca bei Tagesanbruch

 

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Bucht vor Fornell

 

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Felsgebilde bei der Einfahrt zur Bucht Cala Morell

 

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Cala Morell

 

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Ein Mamut ?

 

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Cala Santander

 

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Abendstimmung in Santander

 

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Cala Galdana

 

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Ankunft in Mallorca, Bucht von Pollensa

 

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Bucht von Soller

 

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Der Fischer mein Freund

 

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Sibille prüft alles kritisch

 

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Stefanie, immer fröhlich

 

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Sibille als Steuermann

 

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Stefanie am Steuer, immer im Zick-Zack_Kurs

 

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Auch putzen gehört dazu...

 

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... aber auch Baden gehört zum Urlaub....

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... und kochen.

 

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Leckerer Hörnlisalat

 

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Neue Gallionsfigur?